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The Musical Culture of Silesia before 1742

New Contexts – New Perspectives

Series:

Pawel Gancarczyk and Lenka Hlávková-Mrácková

The volume includes detailed studies concerning various aspects of the musical culture of Silesia from the fifteenth to mid-eighteenth centuries. The authors, who represent academic centres in Poland, Czech Republic, Germany, Slovakia, Holland, France and Great Britain, present new sources, as well as reinterpreting previously known facts and phenomena. What makes the approach here so original is that it takes into account the wider context of musical culture in Silesia, not limited to examining it exclusively in relation to the Polish, Czech or German cultures. Here we can see Silesia as one of the regions of Central Europe, and not merely as a western province of Poland, northern province of the Czech Kingdom, or eastern province of Prussia.

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Remigiusz Pospiech: Ein Schlesier aus Oppeln in Prag: Franz Ludwig Poppe (1671–1730) und seine Werke in tschechischen Sammlungen

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Ein Schlesier aus Oppeln in Prag: Franz Ludwig Poppe (1671–1730) und seine Werke in tschechischen Sammlungen Remigiusz Popiech Uniwersytet Wrocławski Oppeln – früher – seit 1202 Hauptstadt des Herzogtums Ratibor und Oppeln, ab 1816 Regierungssitz der Provinz Oberschlesien und heutzutage eine Woiwod- schaftsstadt, gehörte in den vorigen Jahrhunderten nicht den führenden Kulturentwicklungszentren Schlesiens an. Und das nicht nur im Vergleich zu Breslau/Wrocław oder Liegnitz/Legnica, aber auch zu den nah gelegenen Städten Brieg/Brzeg oder Neisse/Nysa. Das Musikleben spielte sich zwar hauptsächlich im Umfeld der Pfarrkirche zum hl. Kreuz (bis zu Säkularisierung 1810 die Kirche eines Kollegiatstifts) ab,1 doch einer der wichtigsten Orte guter Musikbildung in Oppeln war das seit 1670 bestehende Jesuitengymnasium (ab 1672 Kollegium), das nach der Säkularisierung als Königlich Katholisches Gymnasium funktionierte.2 Die ersten, mit der Musik in Oppeln verbundenen Informationen, stehen im Bezug zum Kollegiatstift hl. Kreuz, welches ca. 1235 errichtet wurde. Als Beispiel dient hier das älteste von den erhalten gebliebenen Visitationsprotokollen des Oppelner Kollegiatsstifts vom Jahr 1653, dass den Kantor der Stiftschule Matthias Williowski und den Organisten Christoph Ferdinand Ardensbach erwähnt, der als organista famatus – civis Opoliensis bezeichnet wird.3 Mit diesem Zentrum sind die Anfänge der mehrstimmigen Musik musica ecclesiastica verbunden, über welche erste Informationen aus den Anfängen des 18. Jahrhunderts stammen.4 Im Kontext der Thematik unseres wissenschaftlichen Projektes verdienen auch der in Oppeln geborene Simon Madelka (verstorben um das Jahr 1579), Kantor und Komponist (u. a. Autor von Canticum Beatissimae Virginis Mariae...

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