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Trends in der deutsch-spanischen Lexikographie

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Edited By María José Domínguez Vázquez

Dieser Sammelband präsentiert aktuelle Studien sowie Forschungsprojekte zur Entwicklung von Wörterbüchern und Nachschlagewerken im Bereich der deutsch-spanischen/spanisch-deutschen Lexikographie. Die Beiträge umfassen Erörterungen über den heutigen Stand der kontrastiven deutsch-spanischen Lexikographie und Auseinandersetzungen mit wenig erforschten Gebieten. Es finden sich Überlegungen zu wünschenswerten Verbesserungsvorschlägen in den vorliegenden Werken sowie zu neuen Wörterbuchtypen und Beschreibungsmodellen unter besonderer Berücksichtigung des anvisierten Benutzerkreises. Innovative Untersuchungsvorhaben und -methoden werden vorgestellt. Die Aufsätze gestatten eine Diagnose der kontrastiven Lexikographie beider Sprachen und lassen wichtige Einblicke in neuere Tendenzen auf diesem Gebiet gewinnen.

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Gerd Wotjak - Universität Leipzig. Inwieweit kann das kommunikative Potenziallexikalischer Einheiten als Bezugsbasis für die kontrastive Lexikographie im Sprachen paarSpanisch-Deutsch dienen?

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Gerd Wotjak Universität Leipzig Inwieweit kann das kommunikative Potenzial lexikalischer Einheiten als Bezugsbasis für die kontrastive Lexikographie im Sprachenpaar Spanisch-Deutsch dienen? Im Beitrag wird der Versuch unternommen, die Verwendbarkeit eines vom Autor bereits in den 90er Jahren auf Deutsch und Spanisch vorgestellten generischen Beschreibungsmodells für das kommunikative Potential lexikalischer Einheiten für die Behandlung lexikographi- scher Fragestellungen eingehender zu beleuchten. Dabei stehen Untersuchungen zur Semantik (Argumentenpotential) und Valenz (Wertigkeit = Anzahl fakultativer wie obligatorischer Ak- tanten) sowie zur Distribution von Verben (mit Betrachtungen zu den verbsememindizierten oder induzierten Zirkumstanten/Adjunkten) im Mittelpunkt. Anhand ausgewählter Beispiel- sätze mit deutschen und spanischen Verben werden die für eine adäquate Beschreibung der lizenzierten Sememotaktik erforderlichen semantisch-kategorialen, klassematisch- referentiellen und semantisch-funktionalen Vorgaben für die lexikalischen Einheiten aufge- zeigt, die diese Argumentenleerstellenvorgaben/Slots als konkrete Aktantifizierungen füllen können. Deren morphosyntaktische Realisierung als syntaktische Valenz und zulässige oder aber auch blockierte Aktantifizierung auf der Ausdrucksebene wird in Gestalt von Aktantensequenzen dargestellt. Neben den durch die sememische Mikrostruktur prädeterminierten Argumentslots, die im Einklang mit deren Vorgaben restriktiv-variabel durch ausgewählte lexikalische Einheiten als Filler besetzt und dabei zugleich morphosyntaktisch spezifiziert werden, gilt es für die Verbkombinatorik auch, die mitunter in deren Argumentenpotential vorhandene Argument- konstante zu berücksichtigen, bei deren intraphrastischer, nicht näher spezifizierter Aktantifi- zierung Blockaden auftreten. In den letzten Jahrzehnten sind die Anstrengungen zu einer wissenschaft- lich fundierten Beschreibung des Lexikons deutlich verstärkt und damit auch die Voraussetzungen für eine optimale Darstellung der...

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