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Trends in der deutsch-spanischen Lexikographie

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Edited By María José Domínguez Vázquez

Dieser Sammelband präsentiert aktuelle Studien sowie Forschungsprojekte zur Entwicklung von Wörterbüchern und Nachschlagewerken im Bereich der deutsch-spanischen/spanisch-deutschen Lexikographie. Die Beiträge umfassen Erörterungen über den heutigen Stand der kontrastiven deutsch-spanischen Lexikographie und Auseinandersetzungen mit wenig erforschten Gebieten. Es finden sich Überlegungen zu wünschenswerten Verbesserungsvorschlägen in den vorliegenden Werken sowie zu neuen Wörterbuchtypen und Beschreibungsmodellen unter besonderer Berücksichtigung des anvisierten Benutzerkreises. Innovative Untersuchungsvorhaben und -methoden werden vorgestellt. Die Aufsätze gestatten eine Diagnose der kontrastiven Lexikographie beider Sprachen und lassen wichtige Einblicke in neuere Tendenzen auf diesem Gebiet gewinnen.

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Paloma Sánchez Hernández - Universidad Complutense de Madrid. Die Lemmatisierung von Konfixen in einsprachigen und zweisprachigen Wörterbüchern

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Paloma Sánchez Hernández Universidad Complutense de Madrid Die Lemmatisierung von Konfixen in einspra- chigen und zweisprachigen Wörterbüchern Dieser Beitrag liegt im Rahmen der Lexikologie und der Lexikographie. Ziel desselben ist zu zeigen, wie die Beziehung zwischen Wortbildung und Lexikographie verwirklicht wird. Dazu werden die sogenannten Konfixe präsentiert und ihre Anwesenheit in einsprachigen und zwei- sprachigen Wörterbüchern untersucht. Damit soll demonstriert werden, inwiefern es wichtig ist, diese Elemente in zweisprachigen Wörterbüchern zu integrieren und, wenn dies der Fall ist, wie das realisiert wird. 1 Theoretische Grundlage 1.1 Was sind Konfixe? Dieser Beitrag wurde im Rahmen des Forschungsprojekts: „Estudios para la elaboración de un diccionario conceptual de lexemas verbales del alemán y del español“ (Xunta de Galicia: 10PXIB 204 188 PR) entwickelt. Das Projekt be- fasst sich zwar hauptsächlich mit verbalen Lexemen, es wird aber auch Bezug auf andere Wortarten genommen. Nach Fleischer/Barz (2007: 25) sind nach der Bedeutung und dem Grad der Selbständigkeit freie und gebundene Morpheme zu unterscheiden. Das ent- spricht im Wesentlichen der Einteilung in Grundmorpheme einerseits sowie Flexions- und Wortbildungsmorpheme (Affixe) andererseits. Grundmorpheme sind als Träger einer lexikalischen-begrifflichen Bedeutung lexikalisch autonom, wortfähig, d.h., sie kommen selbständig als Wort vor. Sie fungieren aber auch als Konstituenten von Wortbildungskonstituenten, sie sind für Komposita kom- positionsgliedfähig und für Derivate basisfähig. Auf eine ganze Reihe von Morphemen der Hauptwortarten treffen die Merkmale für Grundmorpheme nicht uneingeschränkt zu. So sind...

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