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Völkerrecht 2012

Richterliche Praxis und politische Realität- Beiträge zum 37. Österreichischen Völkerrechtstag 2012 - Unter Mitarbeit von Manuel Indlekofer

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Edited By Christoph Vedder

Dieser Sammelband enthält die Beiträge des 37. Österreichischen Völkerrechtstages 2012. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen gerichtlicher und diplomatischer Völkerrechtspraxis und Völkerrechtswissenschaft. Der erste Teil befasst sich mit einer der beiden streitentscheidenden Institutionen im Haager Friedenspalast, dem Ständigen Schiedshof, der jüngst eine Renaissance als Forum zur Streitbeilegung im Völkerrecht erlebt. Der zweite Teil behandelt aktuelle Themenstellungen aus der Völkerrechtspraxis. Thematisiert werden die Erklärung von Brighton und die Bemühungen zur Reform des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs, der Fiskalpakt der EU aus europa- sowie verfassungs- und völkerrechtlicher Sichtweise und neuere Entwicklungen im Bereich der völkerrechtlichen Immunitäten. Der dritte Teil enthält Beiträge aus der Völkerrechtswerkstatt der Fakultäten. Im Blickpunkt stehen hier der Einfluss der Internet Governance auf das Völkergewohnheitsrecht und die Problematik des Beitritts der Europäischen Union zur Europäischen Menschenrechtskonvention.

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Vorwort

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Zum 37. Österreichischen Völkerrechtstag trafen sich rund 60 Völkerrecht- ler/innen vom 17. bis 19. Mai 2012 in Augsburg auf Einladung des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht sowie Sportrecht, Jean Monnet-Lehrstuhl für Europäisches Recht der Juristischen Fakultät der Univer- sität Augsburg. Der hier vorgelegte Band versammelt die Vorträge und Berichte, die in schriftlicher Form vorgelegt wurden; dafür gebührt den Autoren Dank. Der Völkerrechtstag 2012 war im Schwerpunkt der richterlichen Praxis und politischen Realität des Völkerrechts gewidmet: dem Wirken der beiden streit- entscheidenden Institutionen im Haager Friedenspalast, dem IKRK und der Völ- kerrechtspraxis des Wiener Völkerrechtsbüros, erstmalig im Austausch mit den Völkerrechtsabteilungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige An- gelegenheiten und des Auswärtigen Amtes zu Themen wie dem Völkerstraf- recht, dem Interreligiösen Dialogzentrum, dem EU-Fiskalpakt und der EGMR- Reform sowie Immunitätsfragen. Das Liechtensteinische Amt für Auswärtige Angelegenheiten war leider verhindert. Abgerundet wurde das Themenspektrum durch Berichte zu aktuellen Themen aus der Völkerrechtswerkstatt der Fakultä- ten, ausgreifend bis zur Seoul National University School of Law. Der Charakter einiger der Beiträge zum Völkerrechtstag als Berichte unmittelbar aus dem Ge- schehen bringt es mit sich, dass nicht alle Beiträge zur Publikation vorliegen. Auch dieser Völkerrechtstag zeichnete sich durch den regen Austausch von Wissenschaft und Praxis des Völkerrechts, zwischen etablierten und Nach- wuchswissenschaftlern aus. Dazu entscheidend durch seine Vertreter, voran Botschafter...

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