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Führungskräfte-Feedback von Menschen mit Down-Syndrom

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Sabine Pannik

Sind Menschen mit Down-Syndrom geeignet, Führungskräften zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zum Erkennen eventueller Veränderungen des Führungsstils gutes Feedback zu geben? Diese zentrale Forschungsfrage wurde vor dem Hintergrund der verbesserten Eingliederung von Menschen mit Down-Syndrom in den Arbeitsmarkt, basierend auf ihren speziellen Fähigkeiten, untersucht. Die aus den Untersuchungen erlangten Ergebnisse bilden eine mögliche Basis zum Aufbau eines Führungskräfte-Feedback-Trainings mit Partnern mit Down-Syndrom. Damit wird die Selbstakzeptanz dieser Gruppe gesteigert und für die Führungskräfte besteht die Chance durch offene, authentische Rückmeldungen sich selbst und ihren Führungsstil weiter zu entwickeln und zu reflektieren. In weiterer Folge ist eine eventuelle «generelle Öffnung» der Unternehmen denkbar.

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4 Kommunikation

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Kommunikation ist eine Sammelbezeichnung für jene Vorgänge, bei denen eine bestimmte Information gesendet, bzw. signalisiert wird und empfangen wird, auch wenn dies nicht wechselseitig stattfindet. Von Interaktion wird gesprochen, wenn eine wechselseitige Beeinflus­ sung stattfindet.64 Das soziale Handeln von Gruppen oder Einzelpersonen, die in einer wechselsei­ tigen Beziehung zueinanderstehen, bezeichnet man als symbolische Interakti­ on. Dies bedeutet, dass das Verhalten eines jeden Interaktionspartners auf das Verhalten des Gegenübers bezogen ist und man auch Reaktionen des anderen bereits als Erwartung für das eigene Verhalten in Rechnung stellt. Hier spricht man von einer wechselseitigen Beziehung und gegenseitigen Beeinflussung. Dies besagt auch, dass Kommunikation untrennbar mit der Interaktion zwi­ schen Menschen verbunden ist. Ohne Kommunikation keine Interaktion – ohne Interaktion keine Kommunikation. 65 Dies bestätigt ebenfalls, dass Führung und Kommunikation untrennbar miteinander verbunden sind – Führung ohne Kommunikation kann es nicht geben. 66 Bei Kommunikation treten Menschen miteinander in Beziehung, verbal oder auch nonverbal zum Austausch von Informationen. Es ist reine Form des sozialen Handelns, welches auf das Denken, Handeln und Fühlen anderer Men­ schen bezogen stattfindet. Als Information bezeichnet man in der Individualkommunikation als Re­ duktion von Ungewissheit und bezieht sich auf bekannte Empfänger.67 Kommunikation ist schon längstens in den Alltagssprachgebrauch einge­ flossen und in der Regel handelt es sich auch um etwas Alltägliches, nämlich die Mitteilung zwischen Menschen, die einander mit Unterstützung von Spra­ che, Mimik, Gestik, Bild oder Ton oder von Angesicht zu Angesicht Botschaften, oder auch Nachrichten, übermitteln.68...

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