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Qualität von Schule

Ein kritisches Handbuch

Jürgen van Buer and Cornelia Wagner

Edited By Cornelia Wagner and Jürgen van Buer

Mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung der Einzelschule wird in den Bundesländern derzeit eine Vielzahl von Modellen erprobt. Das Handbuch fokussiert drei Fragen: Welches Wissen wird für die Erstellung, Implementierung und Verstetigung dieser Modelle genutzt? Inwieweit sind die verwendeten Modelle empirisch gesichert? Welche Perspektiven für die Zukunft zeichnen sich ab? Die Beiträge dieses Bandes, verfasst von Autorinnen und Autoren aus so unterschiedlichen Bereichen wie Schulleitung, Landesinstitut und (Berufs-)Bildungsforschung reichen vom Rückblick auf die Geschichte der schulischen Qualitätsentwicklung über die Diskussion grundlegender Fragen zu Schulqualität, Steuerung und Finanzierung über Analysen zu schulischen Tätigkeitsfeldern wie Schulprogrammarbeit, Schulmanagement, unterrichtliche Lehr-Lern-Prozesse bis hin zu Berichten über internationale Erfahrungen.

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V Qualitätsentwicklung der Einzelschule - Internationale Perspektiven

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Rolf Dubs Erweiterte Selbständigkeit der Einzelschule und Entwicklung von Schulqualität in der Schweiz - Eine kritische Zwischenbilanz Vor dem Hintergrund der durchaus unterschiedlichen Entwicklung der teilautonomen Schule in den einzelnen Schweizer Kantonen werden ausgewählte einzelschulische Qua- litätsmanagementmodelle sowie Ergebnisse zu deren Wirksamkeit vorgestellt. Der Bei­ trag betont die Notwendigkeit ganzheitlich-mehrebiger Einbettung solcher Modelle in ein Gesamtkonzept zur Qualitätsverbesserung des Bildungssystems. Dabei werden vor allem die Voraussetzungen und Gelingensbedingungen für die Nachhaltigkeit der ein­ zelschulischen Qualitätsentwicklungsmaßnahmen kritisch beleuchtet. 1 Entwicklungslinien Teilautonomie für die einzelnen Schulen und Qualitätsmanagement sind seit etwa 1995 wichtigste Anliegen in der schweizerischen Bildungspolitik. Es ist aber fast nicht möglich, in diesen beiden Bereichen klare Entwicklungslinien nachzuzeichnen. Dies ist nicht nur auf die stark föderalistische Struktur des schweizerischen Schulsystems zurückzuführen, welche in allen Bereichen zu sehr verschiedenartigen politischen Prozessen und Konzepten führt. Stärker geprägt werden die bildungspolitischen Ent­ wicklungen durch von der Öffentlichkeit bewusst wahrgenommene Sachverhalte (z. B. PISA-Ergebnisse), historisch-kulturelle Gegebenheiten (z. B. traditionelle oder innova­ tivere Vorstellungen über die Bildung bei den die Bildungspolitik prägenden Akteu­ ren) sowie durch den Einfluss von initiativen Bildungsdirektionen (Kultusministerien) und durch bildungspolitisch und wissenschaftlich tätige Einzelpersonen, welche den Zugang und damit Einfluss auf die Bildungsdirektionen haben. Bezüglich erweiterter Selbständigkeit der Einzelschule und der Maßnahmen zur Verbesserung der Schul­ qualität sind deshalb für die Schweiz nicht systematische Entwicklungspfade feststell­ bar, sondern aufgrund vielfältigster Interessen und Absichten sind...

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