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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 6

Series:

Edited By Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Sprachdidaktik und Sprachvermittlung auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Kognition der Mehrsprachigkeit», darauf folgt die Sektion «Das Lernen und Lehren der deutschen Sprache in einer mehrsprachigen Welt: sprachpolitische Bedingungen und Ansätze». Die Sektion «Die Rolle des Sprachvergleichs beim Erwerb des Deutschen» beschließt den Band.

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Das Lernen und Lehren der deutschen Sprache in einer mehrsprachigen Welt: sprachpolitische Bedingungen und Ansätze – betreut und bearbeitet von Hans-Jürgen Krumm, Marianne Hepp und Pramod Talgeri

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Das Lernen und Lehren der deutschen Sprache in einer mehrsprachigen Welt: sprachpolitische Bedingungen und Ansätze – betreut und bearbeitet von Hans- Jürgen Krumm, Marianne Hepp und Pramod Talgeri Hans- Jürgen Krumm / Marianne Hepp / Pramod Talgeri Das Lernen und Lehren der deutschen Sprache in einer mehrsprachigen Welt: sprachenpolitische und curriculare Bedingungen und Ansätze Einführende Bemerkungen Das Thema der Sektion reagiert auf eine Situation, in der einerseits Mehrsprachig- keit zwar als Wert in vielen Deklarationen anerkannt, andererseits die Verwirk- lichung von Mehrsprachigkeit im Bildungswesen keineswegs gesichert ist. Im Bildungswesen vieler Länder gibt es immer noch eine English Only- Strategie – eine Fremdsprache, mehr will man den Lernenden nicht zumuten. Für Europa gilt das in spezifischer Weise: Offiziell hat sich die Europäische Union den Erhalt und die Förderung der Mehrsprachigkeit auf die Fahne ge- schrieben: Von der Grundrechtecharta der EU (Nizza 2000) bis zu vielen Emp- fehlungen und Richtlinien heißt das Programm: Mindestens zwei Sprachen solle jeder europäische Bürger bereits während der Schulzeit lernen, denn, so betont die EU- Kommission: „Das Erlernen einer einzigen Lingua Franca reicht nicht aus.“ De facto jedoch dominiert in den meisten EU- Ländern der Unterricht in einer Fremdsprache – in Österreich z. B. lernen über 90 % aller Kinder Englisch, aber nur knapp 10 % eine zweite Fremdsprache. Auch bei der Frage also, welche Sprache oder welche Sprachen denn im Rah- men des regulären Bildungswesens gelernt werden können, zeigt sich eine starke Einschr...

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