Show Less

Vereinbarungen über die Arbeitnehmermitwirkung nach dem Recht der Europäischen Union

Strukturprinzipien eines neuen Kollektivvertragstypus

Series:

Willem Schulte

Der Autor untersucht vier Rechtsakte, die den Unionsgesetzgeber über Jahrzehnte beschäftigten: Die Europäische Aktiengesellschaft, die Europäische Genossenschaft, die grenzüberschreitende Verschmelzung von Kapitalgesellschaften und der Europäische Betriebsrat. Grund für die Dauer waren die national gewachsenen Mitwirkungskulturen, welche sich nicht in Ausgleich bringen ließen. Der Durchbruch gelang erst mit dem Verzicht auf einheitliche Regelungen und der Verständigung auf individuelle «Vereinbarungen mit Auffanglösung». So entstand ein neuer Kollektivvertragstypus, dessen Grundlagen als ungeklärt gelten. Der Autor untersucht diese Voraussetzungen innerhalb der jeweiligen Rechtsakte und legt den Fokus auf die Ermittlung allgemeiner Strukturprinzipien, welche für die vier Rechtsakte gleichermaßen gelten.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Gliederung

Extract

A. Einleitung .........................................................................................................23 B. Grundlagen ......................................................................................................27 I. Die historische Entwicklung der Beteiligungsvereinbarung ............27 1. Historische Entwicklung auf europäischer Ebene ........................27 a) Anstoß für ein Tätigwerden des europäischen Gesetzgebers ......................................................27 b) Die Entwicklung der einzelnen Richtlinien ..........................28 aa) EBR-RL ..........................................................................................28 (1) Entwicklung vor „Entdeckung“ des Vereinbarungsmodells ...............................................................28 (2) Entwicklung ab „Entdeckung“ des Vereinbarungsmodells ...............................................................29 (a) Der Richtlinienvorschlag von 1990 ........................................29 (aa) Allgemeines..................................................................................29 (bb) Novum der Vereinbarungslösung ...........................................30 (cc) Reaktionen ...................................................................................31 (dd) Scheitern des Richtlinienvorschlags .......................................31 (b) Der Weg zur Richtlinie 94/45/EG und ihre Ausweitung ..... 32 (c) Die Novellierung durch die Richtlinie 09/38/EG .................33 bb) SE-RL .............................................................................................34 (1) Die Entwicklung vor Einsetzung der Davignon-Kommission ..............................................................35 (a) Ausgangspunkt und Hintergrund der Mitwirkungsregelung ................................................................35 (b) Die Entwürfe von 1970 und 1975 sowie ihre Kritik ............35 (c) Der dritte Entwurf von 1989 und sein Änderungsvorschlag von 1991 ................................................36 (2) Einsetzung und Ergebnisse der Davignon-Kommission ..............................................................37 10 (a) Zusammenhang zur Richtlinie 94/45/EG und Aufgaben der Gruppe ................................................................38 (b) „Ein klares Votum für Verhandlungen“ .................................38 (c) Die Ausgestaltung der Vereinbarungslösung .......................39 (3) Entwicklung nach Einsetzung der Davignon-Kommission ..............................................................40 cc) Verschmelzungs-RL ....................................................................42 c) Zusammenfassung: Motive des Gesetzgebers ......................43 2. Historische Entwicklung in Deutschland .......................................43 a) EBRG..............................................................................................43 b) SEBG ..............................................................................................44 c) SCEBG ...........................................................................................45 d) MgVG .............................................................................................46 II. Kompetenzgrundlage .................................................................................46 1. EBR-RL ....................................................................................................47 2. SE-RL und SCE-RL ................................................................................47 3. GV-RL ......................................................................................................48 (a) Allgemein .....................................................................................48 (b) Kompetenz für Art. 16 GV-RL .................................................49 4. Ergebnis ..................................................................................................50 III. Anwendbares Vertragsstatut ....................................................................50 1. Vorgaben des Gesetzgebers ................................................................51 2. Kein europäisches Vertragsstatut ......................................................51 a) Draft...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.