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Jenseitslehre

«Den Tod schmeckengenießen»

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Hamid Kasiri

Der fünfte Band der Reihe «Lernweg zum Schia-Islam» beschäftigt sich mit einem wichtigen gegenwärtigen und zukünftigen Problem der Menschheit, dem Jenseits im Allgemeinen und der Beziehung zwischen Jenseits und Diesseits im Spezifischen. Der Autor setzt sich mit dem Heiligen Koran auseinander, der einen gläubigen Umgang mit dem Tod fordert. Er betrachtet den Glauben an den Jüngsten Tag und das Leben nach dem Tod, der von allen Gesandten gelehrt wurde. Einen Glauben, der dem Glauben an Gottes Gerechtigkeit entspricht. Menschen, die glauben, für ihre Taten Rechenschaft ablegen zu müssen, handeln überlegt und verantwortungsbewusst. Der Verfasser thematisiert die Jenseitslehre des Koran, durch die auch der Tod einen Sinn bekommt. Das heißt, es kann im Vertrauen angenommen werden, dass der Tod nicht das Letzte ist, sondern dass Gott uns aus dem Tod zum ewigen Leben führt.
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3. Das Paradies und seine Vergnügen

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3.   Das Paradies und seine Vergnügen

„Oh du ruhige Seele! Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit (Gottes) Wohlwollen. So schließ dich dem Kreis Meiner Diener an. Und tritt ein in Mein Paradies.“

(Hl. Koran 89:27–30)

3.1.  Das Paradies und die Nähe Gottes

In vielen Koran-Suren werden Muslime die Aussicht auf die Freuden im Paradies verheißen. Das Paradies besteht aus mehreren Gärten118 und wird von Wärtern bewacht.119 Schon vor dem Eintritt ins Paradies werden den Gläubigen Häuser oder Gemächer versprochen.120 Sie werden dort ewig leben und somit ewig vor dem Höllenfeuer verschont.121 All diejenigen werden belohnt, die „glauben und tun, was Recht ist“,122 d. h. die „Gottesfürchtigen“.123 Das Bild von der Waage spielt für die Beurteilung eine wichtige Rolle. „Wer (aufgrund ← 83 | 84 → seiner guten Werke) schwere Waagschalen hat“,124 dem wird in Aussicht gestellt, dem lodernden Feuer zu entgehen. Obwohl die guten Werke wichtig sind, ist der richtige Glaube gepaart mit den guten Werken das Hauptkriterium für die Akzeptanz bei Gott. Die wahren Gläubigen werden – ihrem Reifegerad nach – für ewig in das Paradies:

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