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Gesellschaften in Bewegung

Literatur und Sprache in Krisen- und Umbruchzeiten

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Edited By Ernest W.B. Hess-Lüttich, Carlotta von Maltzan and Kathleen Thorpe

Wie werden Aufstände, Rebellionen, Revolutionen, Systemwechsel, Krisen und Umbrüche in Gesellschaften in Literatur und Sprache reflektiert? Welchen Beitrag leisten Texte, Filme und andere Medien im sozialen Wandel? Wie wird Afrika in Europa und umgekehrt Europa in Afrika gesehen? Bedeutet die Globalisierung das Ende der Postkolonialität? Wie werden Identifizierungen zu Identitätskonstruktionen und wie werden sie diskursiv umgesetzt? Welche Rolle spielt Sprache für die Konstruktion von Identität in mehrsprachigen Kontexten? Welchen Stellenwert haben Übersetzungen? Wie verändern sich Sprachen und was sagen sie über die jeweiligen gesellschaftlichen Prozesse aus? Antworten auf solche Fragen geben Beiträge internationaler Experten interkultureller Germanistik.
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Auf der Suche nach dem Unerreichbaren Heimat und Aufbruch in zwei Romanen von Alex Capus

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Antoaneta Mihailova (Süd-West-Universität, Blagoevgrad, Bulgarien)1

Auf der Suche nach dem Unerreichbaren

Heimat und Aufbruch in zwei Romanen von Alex Capus

Abstract

This paper deals with two novels – Fast ein bißchen Frühling (2002) and Reisen im Licht der Sterne (2005) – by the Swiss author Alex Capus. The characters who are real persons betake their selves into exotic places in search of freedom and happiness. The Scottish writer Robert Louis Stevenson and two German bank robbers – Kurt Sandweg and Waldemar Velte from Wuppertal – have their reasons for exiting their countries. R. L. Stevenson undergoes an emotional shakeup which forces him to head for the Samoa Island while the two youngsters just want to flee Hitler's Nazi-Germany. Alex Capus succeeds in managing a wonderful collage of real and thought-up events, and the plot becomes a thought-provoking and enjoyable reading.

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag befasst sich mit zwei Romanen des Schweizer Schriftstellers Alex Capus: Fast ein bißchen Frühling (2002) und Reisen im Licht der Sterne (2005). Die Protagonisten, real gelebte Menschen, begeben sich auf den Weg in exotische Länder auf der Suche nach Freiheit und Glück. Der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson und die Bankräuber aus Wuppertal Kurt Sandweg und Waldemar Velte haben verschiedene Gründe das Heimatland zu verlassen. Der Erste erlebt einen seelischen Umbruch, der ihn auf die ferne Insel Samoa schickt, die beiden Jungen fliehen vor dem Hitler-Regime. Dem...

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