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Philanthropie 2.0

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Edited By Johannes Krall, Richard Lernbass, Harald Mahrer, Christoph Neumayer and Oliver Stauber

Der soziale Kapitalmarkt ist im Wachstum begriffen. Neben der langen Tradition der Philanthropie im angloamerikanischen Raum haben europäische Staaten unterschiedliche Entwicklungsstufen erreicht. Philanthropisches Engagement privater Stiftungen und institutioneller Investoren generiert einen unverzichtbaren Impact für politische, wissenschaftliche, sozial-karitative und ökologische Aufgaben. Die private Förderung von Start-ups und Social Entrepreneurs kommt insbesondere den gesellschaftspolitisch relevanten Parametern Innovation und Beschäftigung zugute. Moderne Stiftungen begnügen sich nicht mit der Bereitstellung finanzieller Mittel. Komplexen Herausforderungen und Lösungsansätzen wird im Wege kollaborativen Wirkens begegnet. Zunächst geht es um den Aufbau einer Gemeinnützigkeitskultur und die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese stehen unter dem Postulat der politischen Akzeptanz des gemeinnützigen Akteurs und der Anerkennung seines Beitrags zum Gemeinwohl der zivilen Gesellschaft. In diesem Kontext ist etwa die instrumentelle Funktion von Steuerbegünstigungen von hoher Effizienz gekennzeichnet. Schließlich ebnet diese den Boden für die erforderliche Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Finanzierungsformen. Im Idealfall impliziert philanthropisches Verhalten eine Win-win-Situation und bewirkt direkte Umverteilung hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit.
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Zum Zweck der bona temporalia und dem Anspruch vermögensrechtlicher Dispositionen am Beispiel ordensgenossenschaftlicher Rechtsträger

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Abstract: On the example of the requirements for proprietary dispositions on the part of legal entities of cooperative associations of orders the article deals with the tense area between economic financial management and responsability for public welfare. An analogous approach also shows relevance for philanthropic engagement of secular companies.

Einleitung

Vor dem Hintergrund der im Evangelium begründeten Sendungsverantwortung sind kirchliche Rechtsträger an spezifische Verantwortlichkeiten gebunden. Dies findet seinen Ausdruck in der Konzeption eines darauf aufbauenden juristischen Rahmens, welcher die im Transzendenten verorteten Postulate der Caritas und der Brüderlichkeit mit den ökonomischen Herausforderungen in der Welt zu vereinbaren sucht. Unabdingbare Voraussetzung einer das Gemeinwohl fördernden Kultur des Teilens ist der verantwortliche Umgang mit Vermögenswerten. Am Beispiel ordensgenossenschaftlicher Rechtsträger sollen exemplarisch Prämissen aufgezeigt werden, deren analoge Betrachtung im themenspezifischen Kontext philanthropischen Engagements als Ausdruck sachgerechter Vermögensverwaltung auch für weltliche Unternehmen Relevanz zeigt.

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