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Wendepunkte in der Kultur und Geschichte Mitteleuropas

Series:

E.W.B. Hess-Lüttich, Anita Czeglédy, Edit Kovács and Petra Szatmári

Die hier versammelten Beiträge nehmen die Vielfalt kultureller Phänomene und Produkte zu historischen Wendezeiten in den Blick. Neben Darstellungen von historischen Ereignissen beleuchten sie auch Wendepunkte in der Sprachverwendung, in narrativen Selbstkonstruktionen und in ästhetischen Konzepten. Die möglichen Formen von Beschreibung und Konstruktion, Antizipation und Erinnerung, Ideologisierung und Kritik, Eskapismus und Engagement sind im sprachlich und kulturell so unterschiedlich zusammengesetzten, mitteleuropäischen Raum auch von Problemen der Identität und Interkulturalität geprägt.
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Alfons Mucha – Das slawische Epos

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The Czech artist Alfons Mucha was one of the most famous painters of the Belle Époque. His posters for the acclaimed actress Sarah Bernhardt had made him famous overnight and his works still identify him till now as one of the most important representatives of Art Nouveau. Around 1900, Mucha began to be interested in the Slavic history and beginning in 1911 he painted the "Slavic epic". It is a cycle of twenty images. That, what makes the "Slavic epic" so fascinating and important in Mucha's work is the fact that with the change to history painting and national imagery also his artistic style got through a serious change. His aestheticism of Art Nouveau art gave way to an eclectic Historicism, which should carry political and sentimental content.

Der tschechische Künstler Alfons Mucha war einer der bekanntesten Maler der Belle Époque. Seine Plakate für die gefeierte Schauspielerin Sarah Bernhardt hatten ihn quasi über Nacht berühmt gemacht und seine Arbeiten weisen ihn noch heute als einen der eigenständigsten Repräsentanten des Jugendstils aus. Um 1900 begann sich Mucha für das Slawentum zu interessieren und so schuf er ab 1911 "Das slawische Epos". Es handelt sich dabei um einen Zyklus von zwanzig Bildern. Was das "Slawische Epos" im Schaffen Muchas so einzigartig macht ist die Tatsache, dass mit dem Wechsel zu nationalen Bildthemen auch sein künstlerischer Stil einen gravierenden Wandel erfährt. Mucha versucht mit den Mitteln der Historienmalerei den Übergang in...

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