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Studien zur österreichischen Literatur: Von Nestroy bis Ransmayr

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Gabriella Rovagnati

Der Band bietet Studien zu repräsentativen Autoren aus 150 Jahren österreichischer Literaturgeschichte. Er beginnt mit Beiträgen zu Theaterstücken des 1801 in Wien geborenen Dramatikers Johann Nestroy und behandelt u.a. spezifische Probleme der Übertragung der Volksstücke des Österreichers ins Italienische. Enthalten sind auch Studien zu Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke, Stefan Zweig, Franz Werfel, Elias Canetti, Thomas Bernhard, Franz Innerhofer bis hin zu den frühen Prosawerken Christoph Ransmayrs. Alle Aufsätze sind komparatistisch angelegt und thematisieren unter anderem die Rezeption der behandelten Schriftsteller in Italien. Der Band erörtert darüber hinaus Fragen der Theatergeschichte und enthält unveröffentlichtes Quellenmaterial.
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Gedächtnis und Verwandlung: von Cervantes’ Don Quijote zu Canettis Peter Kien

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Die bescheidene Aufgabe des Dichters ist am Ende

vielleicht die wichtigste: das Weitertragen des Gelesenen.

(Elias Canetti: Das Geheimherz der Uhr)

Es ist nicht einfach, die Biographie Elias Canettis, die für das Verständnis seines eigenartigen Werks so wichtig ist, geographisch genau zu konturieren. Haben doch viele Länder und zahlreiche Städte wichtige Spuren in seinem literarischen Schaffen hinterlassen. Canetti wurde 1905 in einer Gegend geboren, die Karl Emil Franzos als „Halbasien“ zu bezeichnen pflegte, genauer in Rustschuk, einer Stadt am bulgarischen Ufer der Donau, d. h. in einem eigentümlichen Grenzort:

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