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Reichsdramaturgie

Kulissen und Choreographien der Macht im NS-Staat

Gunter Reiß

«Reichsdramaturgie» wird definiert als Chiffre für totalitäre Massensuggestion. Sie bezieht sich sowohl auf die Instrumentalisierung des Theaters durch Goebbels als auch auf die Inszenierungsformen des sich als ästhetisches Spektakel präsentierenden faschistischen Staates.
Rückgriffe auf Denk- und Handlungsmuster der NS-Zeit sowie Ausgrenzung und Verfolgung Andersdenkender prägen weiterhin Teile der deutschen Öffentlichkeit und beginnen, demokratische Übereinkünfte und Grundrechte auszuhebeln. Die Analyse der Theatralik des Faschismus bestätigt die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit als einen unverzichtbaren Bestandteil unseres gesellschaftlichen Denkens und Handelns.
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Abb. 9–14; Abb. 17: Bundesarchiv Koblenz; Abb. 21: akg-images Berlin; Abb. 1–3, 6–7, 19: Blanck, Karl, und Heinz Haufe: Unbekanntes Theater. Ein Buch von der Regie. Mit 82 Szenenbildern. Stuttgart: Cotta 1941. Abb. 22: Das Taschenbuch Schönheit der Arbeit. Hrsg. v. Anatol von Hübbenet. Berlin: Verlag der Deutschen Arbeitsfront 1938.

Trotz intensiver Recherche konnten die Rechteinhaber nicht in allen Fällen ermittelt werden.

Betroffene mögen sich bitte über den Verlag mit dem Autor in Verbindung setzen.

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