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Die Palingenesie der römischen Vormundschaftsgesetze

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Nikola Georgia Galaboff

Die Möglichkeit, im klassischen römischen Recht Unmündigen und Frauen auf behördlichem Weg einen Vormund zu bestellen, geht auf die lex Atilia und die lex Iulia et Titia zurück. Diese Vormundschaftsgesetze sind der Nachwelt jedoch nicht erhalten. Die Autorin rekonstruiert einzelne Klauseln unter besonderer Berücksichtigung des sie prägenden sozio-kulturellen Rahmens. Als Grundlage dient hierbei das bekannte Phänomen der Verwendung sogenannter Spolien, also die Übernahme von Fragmenten aus älteren Gesetzen bei der Abfassung von neuen Gesetzen. So können aus den überlieferten normativen Quellen zur tutela decretalis einzelne Textteile, deren Ursprung sowohl in der lex Atilia als auch in der lex Iulia et Titia zu vermuten ist, gewonnen werden.
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Literaturverzeichnis

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Ägyptische Urkunden aus den staatlichen Museen zu Berlin. Griechische Urkunden VIII. Band. Spätptolemäische Papyri aus amtlichen Büros des Herakleopolites, bearbeitet von Wilhelm Schubart und Diedrich Schäfer, Berlin 1933.

Albertario, Emilio et al. (ed.): Studi di storia e diritto in onore di Enrico Besta per il XL anno del suo insegnamento. Vol. I. – Diritto romano, Milano 1937.

–Kübler, Bernhard: Die vormundschaftliche Gewalt im römischen Recht, in: Albertario et al. (ed.), Studi in onore di Enrico Besta I, 75–89.

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