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Bewertung und kognitive Wahrnehmung von Realoptionen

Simulationsbasierte und experimentelle Analysen im Kontext der Energiewirtschaft

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Simon Werker

Flexible Kraftwerke können als Realoptionen klassifiziert werden. Die Bewertung mit Verfahren der Optionspreistheorie ist aufgrund struktureller Unterschiede zu Finanzoptionen jedoch nicht unproblematisch. In diesem Zusammenhang greift der Autor zwei Fragestellungen auf. Zunächst analysiert er den Einfluss empirischer Renditeverteilungen auf den Optionswert. Mithilfe von simulationsbasierten Verfahren werden systematische Bewertungsverzerrungen durch die Missachtung von Fat Tails aufgezeigt. Anschließend überträgt der Autor Erkenntnisse der Behavioral Economics auf die Optionsbewertung und untersucht Verzerrungen in der intuitiven Wahrnehmung von Realoptionswerten. Zwei experimentelle Studien belegen irrationale Über- und Unterbewertungen von Realoptionen.
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4. Zwischenfazit und theoriegestützte Gliederung des weiteren Verlaufs der Arbeit

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4.  Zwischenfazit und theoriegestützte Gliederung des weiteren Verlaufs der Arbeit

4.1  Inhaltliches Zwischenfazit zum Grundlagenteil

Die bisher vorgestellten Grundlagen zur Einordung eines Kraftwerks als Realoption und zu Methoden der quantitativen Optionsbewertung dienen der Vorbereitung der beiden Hauptkapitel dieser Arbeit. Bevor in Kap. 5 und Kap. 6 die spezifischen und in Kap. 1 motivierten Forschungsfragen detailliert behandelt werden, soll an dieser Stelle ein kurzes Zwischenfazit gezogen werden. Dieses dient dem Ziel, die in den vorherigen Kapiteln getroffenen Kernaussagen fokussiert zusammenzufassen, um hierauf basierend die Analysen der Hauptkapitel aufbauen zu können. Entsprechend wird darauf geachtet, den jeweiligen Anknüpfungspunkt zu den späteren Kapiteln besonders hervorzuheben. Im Anschluss werden in Kap. 4.2 vorbereitend auf die beiden Hauptteile die zwei zentralen Forschungsfragen in einen theoretischen Hintergrund eingeordnet, wodurch neben den inhaltlich verbindenden Elementen insbesondere auf die unterschiedliche Schwerpunktsetzung von Kap. 5 und Kap. 6 eingegangen wird.

Realoptionen entstehen in unternehmerischen Entscheidungssituationen, die von Flexibilität, Unsicherheit und Irreversibilität geprägt sind und demzufolge eine Analogie zu Finanzoptionen aufweisen. Aufgrund dieser Strukturverwandtschaft kann in der Bewertung von Realoptionen auf die umfangreichen Grundlagen der klassischen Optionspreistheorie zurückgegriffen werden.

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