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Mentale Fitness im Tennis

Sportpsychologische Grundlagen und Übungen für den Freizeit- und Leistungssport. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage

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Martin K. W. Schweer

Die Bedeutung mentaler Faktoren im Sport gilt als unbestritten; das Schlagwort «Mentale Fitness» findet insbesondere im (Hoch-)Leistungs-, aber auch im Freizeitsport zunehmend Verwendung. Dieses Werk richtet sich an alle aktiven Tennisspielerinnen und Tennisspieler, die ihre mentale Fitness verbessern wollen – egal, auf welchem Leistungsniveau sie Tennis spielen. Die wesentlichen Aspekte werden anschaulich und praxisnah auf den Punkt gebracht. Diese Neuauflage enthält zudem viele praktische Übungen zur Steigerung der individuellen mentalen Fitness. Das Werk basiert auf den Ergebnissen wissenschaftlicher empirischer Forschung und langjähriger Erfahrungen des Autors in der sportpsychologischen Beratung von Tennisspielerinnen und Tennisspielern aus dem Nachwuchs- und professionellen Bereich.
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7. Effektives Training

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7. Effektives Training

Die Analyse von Stärken und Schwächen eines Athleten setzt in der Regel an der Umsetzung spielerischer, taktischer und mentaler Möglichkeiten in der Matchsituation an. Die immer komplexer werdenden Matchstatistiken aus den Übertragungen großer Tennisturniere zu den individuellen Stärken und Schwächen sind uns diesbezüglich bekannt: Anzahl erzwungener und unerzwungener Fehler, Anzahl direkter Punkte, Aufschlagquote, Verhältnis von Gewinn- und Verlustschlägen beim Volley usw.

Es gilt dann, aus einer entsprechenden Matchanalyse die richtigen Konsequenzen für den weiteren Trainingsverlauf zu bestimmen, um diesen möglichst effektiv zu gestalten. Hierbei sind gerade aus sportpsychologischer Sicht einige zentrale Aspekte zu berücksichtigen, die leider oftmals zu wenig Beachtung finden. Diese sollen im Folgenden angesprochen werden.

➔ Die Matchanalyse ist eine entscheidende Informationsquelle!

Im Bereich des professionellen Tennissports dann selbstverständlich, wenn ein Athlet von einem Coach begleitet wird, ansonsten aber zu wenig genutzt, ist die Matchanalyse. Sie deckt schonungslos typische Stärken und Schwachpunkte eines Athleten auf – vor allem dann, wenn sie regelmäßig eingesetzt wird. Diese Informationsquelle sollte von daher von jedem Athleten genutzt werden, wobei es oftmals auch ausreichend ist, einen nicht-professionellen Begleiter mit der Beobachtung zu betrauen; dieser kann dann nach vorgegeben objektivierbaren Kriterien eine Matchanalyse vornehmen. Denn logischerweise stellt die subjektive Rekapitulierung eines Matches durch den Athleten selber eine verzerrte Wahrnehmung der Realität dar, weshalb es sinnvoll ist, diese zumindest in regelmäßigen zeitlichen Abständen durch eine Außensicht zu...

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