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Mentale Fitness im Tennis

Sportpsychologische Grundlagen und Übungen für den Freizeit- und Leistungssport. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage

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Martin K. W. Schweer

Die Bedeutung mentaler Faktoren im Sport gilt als unbestritten; das Schlagwort «Mentale Fitness» findet insbesondere im (Hoch-)Leistungs-, aber auch im Freizeitsport zunehmend Verwendung. Dieses Werk richtet sich an alle aktiven Tennisspielerinnen und Tennisspieler, die ihre mentale Fitness verbessern wollen – egal, auf welchem Leistungsniveau sie Tennis spielen. Die wesentlichen Aspekte werden anschaulich und praxisnah auf den Punkt gebracht. Diese Neuauflage enthält zudem viele praktische Übungen zur Steigerung der individuellen mentalen Fitness. Das Werk basiert auf den Ergebnissen wissenschaftlicher empirischer Forschung und langjähriger Erfahrungen des Autors in der sportpsychologischen Beratung von Tennisspielerinnen und Tennisspielern aus dem Nachwuchs- und professionellen Bereich.
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9. Wertschätzung, Selbstwertschätzung und mentale Fitness

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9. Wertschätzung, Selbstwertschätzung und mentale Fitness

Eine Vielzahl von Faktoren bestimmt die mentale Fitness eines jeden Athleten, eine Vielzahl von Symptomen können sich in Leistungssituationen bei mentalen Problemen zeigen – beim Tennis sind dies u.a. der plötzlich auftretende schwere Arm bei einem spezifischen Spielstand, unangemessenes aggressives Verhalten auf dem Platz oder eine deutliche Diskrepanz zwischen Trainings- und Wettkampfleistung.

Zentrale Gesichtspunkte, verbunden mit praktischen Hinweisen und Übungen, wurden bislang in den einzelnen Kapiteln beschrieben. Abschließend wenden wir uns einer Kernkomponente zu, die für eine langfristige Verbesserung und Stabilisierung mentaler Fitness grundlegend ist, nämlich der Bedeutung und dem Zusammenhang von Wertschätzung und Selbstwertschätzung. Die damit verbundenen psychologischen Gesichtspunkte können gleichermaßen für den aktiven Athleten selber, aber auch für solche Personen, die beruflich oder ehrenamtlich beratend und betreuend tätig sind (Eltern, Trainer oder Funktionäre), wichtige Anhaltspunkte zur Reflektion des eigenen Denkens und Verhaltens geben.

Jeder Mensch ist als soziales Wesen auf die Wertschätzung relevanter Personen aus unserem Umfeld angewiesen. Psychische Gesundheit benötigt also die Erfahrung, dass wir von Anderen wertgeschätzt werden.

Es lassen sich zwei unterschiedliche Formen der Wertschätzung unterscheiden:

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