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Macht und Ohnmacht einer Zentralregierung

Die Bourbonen und das Problem des Banditenwesens im Königreich Neapel des 18. Jahrhunderts

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Ronald Richter

Ein seit Jahrhunderten bestehendes, bis heute aktuelles Problem Süditaliens ist die organisierte Bandenkriminalität. Ronald Richter befasst sich mit dem bisher nur wenig erforschten Banditenwesen im Königreich Neapel des 18. Jahrhunderts. Er konzentriert sich auf die Zeit zwischen der erneuten Machtübernahme der spanischen Bourbonen 1734 und der erstmaligen Flucht der königlichen Familie Ende 1798 nach Sizilien. Ihn beschäftigt die Frage, wie die Zentralregierung in Neapel und die ihr in den Provinzen unterstehenden Instanzen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Machtmitteln versuchten, ihren Herrschaftsraum unter Kontrolle zu halten und das Banditenunwesen einzudämmen – und warum sie an dieser Aufgabe scheiterten.
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Zugl.: Leipzig, Univ., Diss., 2014

Gedruckt mit Unterstützung des Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG WORT.

Umschlagabbildung: © The British Library Board Bartolomeo Pinelli: La cattura del capo brigante Alessandro Massaroni a Monticelli ad opera di truppe congiunte napoletane, pontificie e austriache (20 giugno 1821)

15 ISSN 0945-1846 ISBN 978-3-631-66374-5 (Print) E-ISBN 978-3-653-05829-1 (E-Book) DOI 10.3726/978-3-653-05829-1

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