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Prostranstvo

Intimer und öffentlicher Raum, Kosmos und Chaos in der russischen Literatur

Erich Poyntner

Das Buch befasst sich mit dem Thema «Raum in der Literatur» im russischen Sprachraum. Dabei stellt der Autor klar, dass Raumvorstellungen kulturell determiniert sind. Sie prägen die Struktur künstlerischer Texte wesentlich und geraten dabei nicht selten in Konflikt mit empirischen Raumkonstruktionen. Bei der Rezeption ist dieser Konflikt ebenso wichtig wie der zwischen unterschiedlichen kulturellen Raumkonzepten. Die vorliegende Auseinandersetzung mit dem Phänomen beginnt beim altrussischen Igorlied und endet bei Viktor Pelevin und Sergej Luk´janenko.
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1. Theoretische Voraussetzungen

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Жизнь без начала и конца. Но ты, художник, твердо веруй В начала и концы.

Александр Блок

Die Beschreibung des Raumes (im künstlerischen Text) kann, wie Dar’ja Ščukina ausführt, als Methode sprachlicher Fixierung von Resultaten kognitiver Aktionen dargestellt werden.1 Dabei entsteht die Darstellung des Raumes im künstlerischen Text und der Raum des künstlerischen Textes.2

Der „Raum des Autors“, den Ščukina auch noch sieht, ist verbunden mit dem kulturell-geistigen Raum, der durch den Autor in den Text eingebracht wird.

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