Show Less
Restricted access

Variable Managementvergütung mit Bonusbanken und Obergrenzen

Experimentelle Analyse der Anreizwirkungen

Series:

Henric P. Fründ

Thema des Buches ist die Gestaltung der variablen Managementvergütung, die in Forschung und Praxis große Beachtung findet. In jüngster Zeit stehen dabei vor allem eine langfristigere Ausrichtung der Vergütung und die verstärkte Etablierung von Obergrenzen im Fokus. Henric P. Fründ beschäftigt sich mit den Gestaltungsmöglichkeiten von Bonusbanken als langfristiges Vergütungsinstrument. Dabei analysiert er die Anreizeffekte – insbesondere das Risikoverhalten – und würdigt diese kritisch. Zugleich untersucht der Autor die Wirkung von Obergrenzen der Vergütung auf das Leistungsverhalten in einer Situation, in der gleichzeitig ein unsicherer Faktor vorliegt, der die Vergütung mitbestimmt.
Show Summary Details
Restricted access

5. Schlussbetrachtung und Ausblick

Extract



Ausgangspunkt und Motivation für die vorliegende Arbeit waren die Ziele der zwei wesentlichen Schwerpunkte jüngster Maßnahmen zur Regulierung der Managementvergütung: die stärkere Gewichtung einer langfristigen Vergütung und die Begrenzung der Vergütung. Das Oberziel der Arbeit war es, die ökonomische Bedeutung dieser Regulierungsmaßnahmen im Hinblick auf mögliche Anreizwirkungen zu untersuchen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zunächst relevante Grundlagen aufgezeigt. Dabei wurde im ersten Schritt eine kurze Betrachtung des Principal-Agent-Problems vorgenommen, das als Ausgangsbasis für eine zielgerichtete Vergütungsgestaltung dient, die die Interessen von Manager und Eigentümer in Einklang bringen soll. Im zweiten Schritt wurden ökonomische Gestaltungsmöglichkeiten eines Anreizsystems im Allgemeinen und eines Vergütungssystems im Speziellen betrachtet, bevor im dritten Schritt aktienrechtliche Vorschriften zur Gestaltung der Vergütung vorgestellt und kritisch analysiert wurden. Für die darauf folgenden zwei Hauptteile der Arbeit, die die beiden Tendenzen jüngster Regulierungsmaßnahmen im Schwerpunkt behandeln, wurde das Oberziel auf den jeweils analysierten Untersuchungsgegenstand bezogen und konkretisiert.

Die Tendenz zu einer langfristigeren Ausrichtung der Vergütung wurde im ersten Hauptteil durch das Vergütungsinstrument Bonusbank abgebildet. Hier war es das Ziel, die Bonusbank als langfristiges Bonus-Malus-Instrument zu analysieren, Gestaltungsmöglichkeiten und Anreizwirkungen aufzuzeigen und kritisch zu würdigen. Eine vertiefende Analyse fand dabei durch eine experimentelle Untersuchung statt, die die Auswirkungen des Kontostands einer Bonusbank auf das Entscheidungsverhalten im Vergleich zu einer Vergütung mit einem klassischen, kurzfristig ausgerichteten Bonus analysierte.

Im zweiten Hauptteil...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.