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International Framework Agreements

Hintergrund, Rechtsnatur und Justiziabilität

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Elisa Theresa Hauch

Das Buch befasst sich mit den International Framework Agreements (IFA) – ein neueres Rechtsinstitut, mit dem sich transnationale Unternehmen gegenüber internationalen Gewerkschaften zur Einhaltung arbeitsrechtlicher Rahmenbedingungen verpflichten. Vor dem Hintergrund, dass ein internationales Arbeitsrecht fehlt, Unternehmen jedoch zunehmend global agieren, kommen Soft Law und nichtstaatlichen Vereinbarungen eine immer wichtigere Funktion zu. Die Autorin untersucht die derzeit gut 120 IFA hinsichtlich Rechtsnatur, international-privatrechtlicher Behandlung und Rechtswirkungen, insbesondere im Arbeits-, Kauf- und Lauterkeitsrecht. Neben der Bestandsaufnahme des jungen Instituts findet sich auch ein Ausblick auf die mutmaßliche weitere Entwicklung der IFA und ihrer Bedeutung im sozialen Dialog.
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§ 2 International Framework Agreements als Instrument der Corporate Social Responsibility

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I. IFA als Soft Law

1. Einordnung in das System der Corporate Social Responsibility

Die Europäische Kommission hat sich erstmals im Jahr 2001 im Rahmen eines Grünbuchs mit der Förderung von Corporate Social Responsibility (CSR) politisch befasst.19 Zugleich wurde das „Europäische Multistakeholder-Forum zu CSR“ gegründet.20 2006 stellte die Kommission ihre neue Strategie zur CSR-Förderung vor.21 Diese wurde 2011 von der neuen Strategie für die soziale Verantwortung der Unternehmen abgelöst.22 Darin legt die Kommission auch eine neue Definition von Corporate Social Responsibility vor.23

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