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Naturwissenschaftliche Bildungsangebote gestalten

Eine Videostudie zur Entwicklung, Anwendung und Validierung eines Beobachtungsinstrumentes für die Erfassung und Beschreibung der Handlungskompetenz frühpädagogischer Fachkräfte

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Mandy Metzner

Mit der qualitativen Videostudie wird ein Instrument zur systematischen Beobachtung frühpädagogischen Handelns entwickelt und erprobt. Hintergrund ist die internationale Bildungs- und Qualitätsdiskussion in der Elementarpädagogik, die ihren Fokus verstärkt auf Erzieher/innen richtet, die mit Kindern im Kindergarten naturwissenschaftliche Lernumgebungen erschließen. Strukturelle Aspekte sowie verbale und nonverbale erzieherische Aktivitäten in gefilmten naturwissenschaftlichen Angeboten lassen sich mithilfe des Instrumentes erfassen und durch sozialkonstruktivistische Prinzipien bewertend beschreiben. Die instrumentgestützte Fremdperspektive eröffnet dem Fallstudientandem eine Entwicklungsmöglichkeit zur Optimierung seiner Kommunikationsstrategien in Gesprächen mit Kindern.
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13. Zusammenfassung, Diskussion und Ausblick

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Im Folgenden soll die Studie unter den Gesichtspunkten einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einer kritisch-konstruktiven Diskussion der gesamten theoretischen und empirischen Arbeit und eines perspektivischen Ausblicks abschließend dargestellt werden.

In der Studie wurde der Schlüsselfrage nachgegangen, inwiefern Erzieher/innen das in Fortbildungen und Coachings in der Heidelberger Forscherstation erworbene Wissen aus einer Fremdperspektive tatsächlich in adäquater Form in geplanten pädagogischen Angeboten zur frühen naturwissenschaftlichen Bildung umgesetzt haben. Für die Beantwortung dieser Frage sollte ein den klassischen Gütekriterien entsprechendes Beobachtungsinstrument zur Erfassung und Beschreibung der Handlungskompetenz von Erzieher/innen in Kontexten früher naturwissenschaftlicher Bildung entwickelt werden. Das Forschungsvorhaben war deswegen von Interesse, weil sich die Handlungskompetenz laut Selbsteinschätzungen der Erzieher/innen aus der Heidelberger Pilotfortbildungsreihe „Mit Kindern die Welt entdecken“ signifikant weiterentwickelt hat (Zimmermann 2011). Eine Fremdperspektive anhand des zu generierenden Beobachtungsinstrumentes sollte den Selbsteinschätzungen der Erzieher/innen mit dem Ziel der Handlungsvalidierung und Validierung des Beobachtungsinstrumentes systematisch gegenübergestellt werden.

Die drei empirischen Teilaufgaben konnten in der vorliegenden Videostudie verwirklicht werden. Das entwickelte Beobachtungsinstrument besteht aus insgesamt drei aufeinander abgestimmten Teilen: aus einem Raster aus fünf reliablen Kategoriensystemen, aus einem Kodierleitfaden und aus einer Hermeneutischen Zuordnung. Dabei hat jeder dieser Teile eine bestimmte Funktion: Die Kategoriensysteme geben Kategorien für in Videos vorgefundene performative Verhaltensweisen der Erzieher/innen in naturwissenschaftlichen Kontexten an. Mit Hilfe des entsprechenden Kodierleitfadens können videografierte pädagogische Angebote von Erzieher/innen im Kindergarten im Bereich der frühen naturwissenschaftlichen Bildung bzgl. der entwickelten Kategorien kodiert werden....

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