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Gegen Staat und Kapital – für die Revolution!

Linksextremismus in Deutschland – eine empirische Studie

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Klaus Schroeder and Monika Deutz-Schroeder

Das Buch zeichnet ein differenziertes Bild vom aktuellen Linksextremismus in Deutschland. Die Autoren werfen einen kritischen Blick auf den Forschungsstand, beschreiben die Geschichte des Linksextremismus und entwickeln auf Basis der Selbstdarstellungen typischer linksextremer Gruppen eine Skala, die die verschiedenen Dimensionen eines linksextremen Einstellungsmusters umfasst. Auf dieser Grundlage führte Infratest dimap eine repräsentative Befragung der deutschen Bevölkerung durch, die die weite Verbreitung linksextremer Einstellungen in der Bevölkerung zeigt. Darüber hinaus erfolgt eine kritische Betrachtung der Diskussion um den Begriff «Extremismus». Der Zusammenhang von (Links-)Extremismus und Gewalt wird ebenso erörtert wie die Realität linksextremen Gewalthandelns. Hinzu kommen Interviews mit ehemaligen Linksradikalen und linksaffinen Jugendlichen.
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Vorwort

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Dieses Buch fasst die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu „demokratiegefährdenden Potenzialen des Linksextremismus“ zusammen, das von Juni 2012 bis Dezember 2014 im Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin durchgeführt wurde. Ziel war es herauszuarbeiten, welche Einstellungsmuster sowie Gesellschafts- und Menschenbilder die linksextreme Szene prägen und wie hoch deren Akzeptanz in der Bevölkerung ist.

Nadine Buske, Uwe Hillmer, Ariane Mohl, Andreas Neumann, Mathilde Schäfer und Erik Zurth recherchierten Hintergründe und Fakten, sichteten Datenmaterial, führten Interviews und lieferten inhaltliche Zuarbeiten zu einzelnen Kapiteln. Andreas Neumann erstellte eine erste Fassung des Kapitels zu den Selbstdarstellungen linksextremer Gruppen. Ariane Mohl formulierte auf Basis von Vorarbeiten von Mathilde Schäfer einen Entwurf für das Kapitel über die Autonomen. Hierfür sei ihnen gedankt.

Unser Dank gilt auch allen ehemaligen Linksradikalen und Jugendlichen, die sich für ein Interview zu ihren politischen Einstellungen bereit erklärten. Allen, die es wünschten, sicherten wir Vertraulichkeit und Anonymität zu. Anni Alisch schrieb mehrere Gesprächsaufzeichnungen ab und Sara Sponholz fertigte die Schaubilder, wofür wir ihnen ebenfalls danken. Einen ganz besonderen Dank verdient Cornelia Bronder, die mit gewohnter Präzision und Sorgfalt weite Teile des Manuskripts schrieb, was angesichts der mitunter chaotischen Vorlage einiger Texte dieses Mal ein besonderes Geschick erforderte.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend förderte das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Initiative Demokratie stärken“. Dem damaligen Staatssekretär Lutz Stroppe danken wir f...

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