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Die Ausschüttungspolitik europäischer Unternehmen

Eine empirische Untersuchung

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David Müller

David Müller untersucht in seinem Buch die Ausschüttungspolitik börsennotierter Unternehmen der Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Nach einer Aufarbeitung grundlegender Literatur aus Theorie und Empirie beschreibt der Autor zunächst die Entwicklung der Ausschüttungspolitik im Zeitraum von 1990 bis 2009. Daran anschließend stellt er dar, wie die Entwicklung der Ausschüttungspolitik, insbesondere die vermehrte Durchführung von Aktienrückkäufen, zu erklären ist. Er geht der Frage nach, ob Dividenden Aktienrückkäufe ersetzen, und analysiert, inwiefern eine Eigentümerorientierung der Ausschüttungspolitik gegeben ist. Hierbei finden Agency-theoretische Aspekte eine besondere Berücksichtigung.
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4. Fazit

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Die Arbeit verfolgte das Ziel, grundlegende Fragestellungen hinsichtlich der Ausschüttungspolitik europäischer Unternehmen auf Grundlage britischer, deutscher, französischer, italienischer und spanischer Markt- und Unternehmensdaten im Zeitraum 1990–2009 zu beantworten. Zunächst wurde der Frage nachgegangen, wie sich die Ausschüttungspolitik im Untersuchungszeitraum entwickelt hat. Im zweiten Schritt wurde analysiert, wodurch die dargestellte Entwicklung zu erklären ist. Zum einen galt es in diesem Zusammenhang festzustellen, welche Bedeutung ausgewählten Unternehmenseigenschaften oder der Flexibilität des Aktienrückkaufes zukommt. Zum anderen galt es zu erforschen, ob der Aktienrückkauf die Dividende ersetzt und demnach als Substitut für Dividenden bezeichnet werden kann oder ein komplementärer Zusammenhang zwischen Aktienrückkauf und Dividende besteht. Abschließend wurde untersucht, ob das beobachtbare Ausschüttungsverhalten als eigentümerorientiert bezeichnet werden kann.

Kapitel 2 beinhaltete die Grundlagen der Ausschüttungspolitik aus Theorie und Empirie. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff Ausschüttungspolitik definiert sowie die unterschiedlichen Ausschüttungsformen und deren rechtliche Rahmenbedingungen beschrieben. Danach erfolgten die Erläuterung der verschiedenen theoretischen Ansätze zur Erklärung der Ausschüttungspolitik und deren empirische Bedeutung. Dabei wurde sich auf Untersuchungen mit US-amerikanischer und europäischer Datenbasis konzentriert, um Parallelen bzw. Unterschiede in der Ausschüttungspolitik ableiten zu können. Irrelevanztheorem und „Bird in the hand“-Theorie haben sich als Ansätze erwiesen, die empirisch wenig bedeutend sind. Analysen hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Ausschüttung und Steuern lassen einen Einfluss der Steuer auf die Ausschüttungspolitik vermuten. Letztlich hat sich aber...

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