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Rechenschwierigkeiten vorbeugen

Kinder mit Lernschwierigkeiten in der Entwicklung ihrer frühen mathematischen Kompetenzen unterstützen

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Christina Ostertag

Es gibt viele Ansätze für das Kindergartenalter, Rechenschwierigkeiten vorzubeugen. Die Autorin untersucht eine Methode, die die Finger als Veranschaulichungsmittel verwendet. Vorschulkinder mit Lern- und Rechenschwierigkeiten wurden im Rahmen einer Einzelfallstudie über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit der kym® gefördert. Überprüft wurden die mathematische Entwicklung und spezifische Fähigkeiten wie z. B. der Zahlensinn. Die Förderkinder erzielten nach einer kurzen Intervention deutlich höhere Lernzuwächse in ihrer mathematischen Entwicklung als die Kontrollkinder.
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8 Problemstellung

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Im Rahmen der empirischen Studie soll mit der kym® ein Ansatz zur Förderung mathematischer Kompetenzen im Vorschulalter untersucht werden. Die Zielgruppe dieser Studie sind Vorschulkinder mit Lern- und Rechenschwierigkeiten179. Sie weisen in ihrer mathematischen Entwicklung Anzeichen für Verzögerungen auf (vgl. Abschnitt 7.2.3). Ziel der Studie ist es, zu überprüfen, ob und inwieweit die kym® bei Vorschulkindern mit Lernschwierigkeiten geeignet ist, mathematische Kompetenzen zu fördern und die Kinder auf das Rechnen in der Schule vorzubereiten. In diesem Rahmen soll auch untersucht werden, ob die kym® einen Einfluss auf die Entwicklung von Fähigkeiten hat, die in der kym® als bedeutsam für den Erwerb mathematischer Kompetenzen angesehen werden und als Vorläuferfertigkeiten bezeichnet werden (vgl. Abschnitt 6.2.1).

Die Förderung mit der kym® soll als zusätzliche Förderung in der Einrichtung durchgeführt und evaluiert werden, da es in der sensiblen Phase des letzten Kindergartenjahres (vgl. WEINHOLD ZULAUF/SCHWEITER/VON ASTER 2003) pädagogisch nicht vertretbar ist, eine mathematische Förderung in Einrichtungen für Kinder mit Lernschwierigkeiten auszusetzen. Es werden deshalb Kinder ausgewählt, die mit der kym® zusätzlich gefördert werden (die Förderkinder) und einige Kinder, die nicht mit der kym® gefördert werden (Kontrollkinder). Auf diese Kinder hin sind die Hypothesen formuliert.

Mit Blick auf verschiedene Modelle der mathematischen Entwicklung bei Kindern im Vorschulalter (vgl. Unterkapitel 2.3), stellt sich zunächst die Frage, ob sich Vorschulkinder mit Lernschwierigkeiten durch die Förderung mit der kym® in...

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