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Rechenschwierigkeiten vorbeugen

Kinder mit Lernschwierigkeiten in der Entwicklung ihrer frühen mathematischen Kompetenzen unterstützen

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Christina Ostertag

Es gibt viele Ansätze für das Kindergartenalter, Rechenschwierigkeiten vorzubeugen. Die Autorin untersucht eine Methode, die die Finger als Veranschaulichungsmittel verwendet. Vorschulkinder mit Lern- und Rechenschwierigkeiten wurden im Rahmen einer Einzelfallstudie über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit der kym® gefördert. Überprüft wurden die mathematische Entwicklung und spezifische Fähigkeiten wie z. B. der Zahlensinn. Die Förderkinder erzielten nach einer kurzen Intervention deutlich höhere Lernzuwächse in ihrer mathematischen Entwicklung als die Kontrollkinder.
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9 Methodisches Vorgehen

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Im folgenden Unterkapitel 9.1 wird die Methode der kontrollierten Einzelfallforschung vorgestellt und das ausgewählte Studiendesign begründet. Danach werden im Unterkapitel 9.2 die im Rahmen der Studie verwendeten Messinstrumente dargestellt und Überprüfungskriterien für die Hypothesen formuliert. Der Ablauf und die Durchführung der Untersuchung, Kriterien für die Parallelisierung der Kinderpaare und letztendlich die ausgewählten Kinderpaare selbst werden im Unterkapitel 9.3 beschrieben. Die durchgeführte Intervention für die Förderkinder wird in Unterkapitel 9.4 dargestellt.

9.1 Kontrollierte Einzelfallforschung183

In diesem Unterkapitel wird zunächst erläutert, warum die Einzelfallforschung vor allem im Rahmen der Sonderpädagogik als geeignet angesehen wird, um wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse zu gewinnen. Wie kontrollierte Einzelfallforschung in der sonderpädagogischen Forschung umgesetzt werden kann, ist Inhalt der folgenden Abschnitte (vgl. Abschnitt 9.1.1 und 9.1.2). Es folgt eine Begründung für das gewählte Untersuchungsdesign und eine Einordnung der Studie (vgl. Abschnitt 9.1.3 und 9.1.4). Außerdem werden Maßnahmen vorgestellt, mit denen im Vorfeld und im Verlauf der Untersuchung versucht wurde, Störfaktoren zu kontrollieren, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten (vgl. Abschnitt 9.1.5).

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