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Methodisch-didaktische Prinzipien und organisatorische Konzepte für Hebräisch an Hochschulen

Ganna Lirer

Die unterrichtsmethodischen Prinzipien bestimmen die Lehr- und Lernverfahren und dienen als Leitfaden für das unterrichtspraktische Handeln des Lehrers mit dem Ziel, Inhalte konzeptuell strukturiert und zugänglich zu vermitteln. Die lern-, inhalts- und handlungsorientierten Prinzipien fördern den Lernprozess. Das Wissen muss vom Lehrer zugänglich vorgestellt und erläutert sowie von den Lernenden behalten werden. In dieser Arbeit werden die folgenden sieben unterrichtsmethodischen Prinzipien des Fremdsprachenunterrichts am Beispiel des Modernhebräisch-Unterrichts (Iwrit) betrachtet: Lernerorientierung, Kompetenzorientierung, Handlungsorientierung, Aufgabenorientierung, Inhaltsorientierung, Interaktionsorientierung und interkulturelle Orientierung. Zu jedem Prinzip erfolgt eine Beschreibung bzw. Benennung von Einsatzmöglichkeiten im Hebräisch-Unterricht.
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2.13 Die Auswahl und Einsatz von unterrichtsmethodischen Prinzipien im Hebräischunterricht

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2.13.  Die Auswahl und Einsatz von unterrichtsmethodischen Prinzipien im Hebräischunterricht

„Prinzipien[können] als Orientierungen für Vorgehensweisen im Fremdsprachenunterricht gelten können. Beispielhaft seien genannt: lerner-, erfahrungs-, bedürfnis-, realitäts-, reflexions-, handlungs-, prozessorientiert, kooperativ, interaktiv, inhalts-, aufgabenbezogen, ganzheitlich, kognitiv-bewusst, autonom-individuell (vgl. dazu u. a. Henrici/ Herlemann 1986, 290ff; Brown 1994, 80-83; Wolff 1994, 423-427)“. (G. Henrici, 2001b:851) [316].

2.13.1  Die Erarbeitung von unterrichtsmethodischem Konzept

Jeder Lehrer erarbeitet erfahrungsgemäß sein eigenes Konzept für eine effiziente Verbindung der Unterrichtsprinzipien hinsichtlich der Ziele und Aufgaben des geplanten Unterrichts.

← 107 | 108 → „Diese Prinzipien haben durch ihren hohen Allgemeinheitsgrad den Vorzug, an spezifische Lernsituationen angepasst werden zu können“. (G. Henrici, 2001b:851) [317].

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