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America Romana: Neue Perspektiven transarealer Vernetzungen

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Christine Felbeck, Andre Klump and Johannes Kramer

Als Knotenpunkt sich kreuzender Bewegungen und unzähliger Kontakte stellt bereits der Flughafen Las Américas einen Ort transarealer Vernetzungen dar. Dem hemisphärischen Verflechtungsraum widmete sich eine Ringvorlesung an der Universität Trier, deren Beiträge der Forschung zum Konzept einer transarealen America Romana weitere Konturen verleihen sowie dessen Anschlussfähigkeit und Vernetzungspotential herausstellen.
Carrefour de mouvements croisés et d’innombrables contacts, l’aéroport Las Américas représente déjà un lieu de connexions transaréales. Cet espace hémisphérique d’interdépendance a fait l’objet d’un cycle de conférences à l’Université de Trèves. Les contributions esquissent de nouveaux contours pour la recherche dans le domaine du concept d’une America Romana transaréale et mettent en relief sa capacité d’établir des contacts et son potentiel d’interconnexions.
Ponto de encontro de movimentos entrecruzados e de contactos inumeráveis, o aeroporto Las Américas representa já um lugar de conexões transareais. Este lugar hemisfèrico de interdependências foi objecto de um ciclo de conferências na Universidade de Tréveris. As respetivas contribuições não só abrem novas perspetivas à investigação, no respeitante ao conceito de uma America Romana transareal, como ainda põem em relevo a sua capacidade de estabelecer contactos e o seu potencial de interconexões.
Encrucijada de movimientos entrecruzados y de innumerables contactos, el aeropuerto Las Américas ya representa un lugar de conexiones transareales. A este hemisférico lugar de entrelazamientos se dedicó un ciclo de conferencias en la Universidad de Tréveris, cuyas contribuciones no sólo abren nuevas perspectivas a la investigación con respecto al concepto de una America Romana transareal sino que también ponen de relieve su capacidad de establecer contactos y su potencial de interconexiones.
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Bilder der transarchipelischen Welt Neuspaniens. Bildtexte und Textbilder der Erfindung Mexikos zwischen Europa und Asien, der Karibik und Japan

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1.  Die Kunst der Kartographie: Vom Auftauchen Neuspaniens in den neuen Kartenwelten Spaniens

Noch vor seiner geographischen Auffindung und Eroberung ist Mexiko bereits Teil eines weltweiten geschichtlichen Prozesses de longue durée. Mexiko bzw. das vizekönigliche Neuspanien existiert an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert noch nicht auf den Kartenwerken der Europäer, und doch ist es auf diesen bereits global vernetzt. Jahrzehnte vor dem Erscheinen von Hernán Cortés im Hochtal von Anáhuac zeichnen die Kartenwelten der Spanier ein erstes Bild dessen, was das künftige Mexiko sein wird: ein Teil jener gewaltigen und gewalttätigen Empresa de Indias, jener ersten Phase beschleunigter Globalisierung, die in den Capitulaciones de Santa Fe zwischen den Katholischen Königen und Christoph Columbus sowie im Vertrag von Tordesillas zwischen Spaniern und Portugiesen unmittelbar vor und nach der ersten Landung der drei spanischen Schiffe an jenen Küsten, die erst Amerigo Vespucci als Mundus Novus bezeichnen wird, die Verteilung von Macht und Gewalt über die Erdoberfläche für lange Jahrhunderte festlegte. So ist die erste Sichtbarmachung Mexikos auf europäischen Karten, von der wir wissen, die Visualisierung dessen, was es noch nicht gibt, das aber in seinem Noch-Nicht-Sein oder Noch-Nicht-So-Sein längst zu existieren begonnen und konkrete Gestalt angenommen hat. Die Erfindung geht der Findung voraus: jene Erfindung, die sich im Sinne Edmundo O’Gormans1 auf eine neue Welt bezog.

Im Zentrum der großen Weltkarte des Juan de la Cosa, die aus dem...

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