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Die Kunstvermittlerin Hanna Bekker vom Rath

Die Anfänge des Frankfurter Kunstkabinetts Hanna Bekker vom Rath- 2., überarbeitete Auflage

Ulrike Fuchs

Das Buch behandelt einen Ausschnitt aus dem Leben der Hanna Bekker vom Rath, die eine herausragende Persönlichkeit des kulturellen Nachkriegsdeutschlands und brillante Kunstvermittlerin war und mit ihrem Frankfurter Kunstkabinett und in ihrem legendären blauen Haus in Hofheim am Taunus Geschichte schrieb. Die für ihre Zeit überaus emanzipierte Art, mit der Hanna Bekker vom Rath den Repressalien des nationalsozialistischen Kunstdiktates trotzte und sich für die als entartet gebrandmarkte, expressionistische Kunst auch über den Krieg hinaus einsetzte, brachte die Autorin innerhalb ihrer journalistischen Tätigkeit auf die Spuren dieser couragierten Frau.
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14 Eröffnung des Frankfurter Kunstkabinetts

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14 Eröffnung des Kunstkabinetts

Am Tag der Eröffnung regnete es. Es war Sonntag, der 11. Mai 1947.

Auf ihrer kleinen Einladungskarte hatte Hanna Bekker vom Rath zusammen mit der freien „Deutschen Kulturgesellschaft“, deren erster Vorsitzender Eberhard Beckmann geworden war, für 10.30 Uhr in den Ausstellungsraum des Frankfurter Kunstkabinetts geladen.

Nicht ohne leichte Nervosität war Hanna daher schon zeitig nach Frankfurt gekommen, die sorgsam formulierte, kurze Eröffnungsansprache in ihrer Tasche. Bei deren Vorbereitung waren ihr sowohl ihre eigene künstlerische Erfahrung, ihr persönlicher Umgang mit den Künstlern als Förderin und Sammlerin, als auch die bei viele Gelegenheiten geschulte Fähigkeit der freien Rede zugute gekommen.

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