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Benjamin Brittens Liederzyklen

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Antje Reineke

Das vorliegende Buch bietet die erste umfassende Studie zu Benjamin Brittens 15 Liederzyklen. Entstanden zwischen 1936 und 1975, nehmen sie neben den Opern eine wichtige Stellung in seinem Schaffen ein und haben sich heutzutage fest im Repertoire etabliert. Das Hauptinteresse der Autorin gilt der Analyse der musikalischen Strukturen und Textfolgen, der Darstellung der vielfältigen formalen Konzeptionen und der Vielschichtigkeit der behandelten Themen. Im Vordergrund steht die Frage übergreifender, zyklischer Zusammenhänge. Das Buch beleuchtet damit auch die grundsätzliche Problematik von Wesen und Charakter eines Liederzyklus. Dazu widmet sich die Autorin den Entstehungsgeschichten, von der Auswahl der Texte bis zum fertigen Werk, und der Rolle nicht in die Zyklen aufgenommener Lieder.
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10. Winter Words: Lyrics and Ballads of Thomas Hardy Op. 52

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10.  Winter Words: Lyrics and Ballads of Thomas Hardy Op. 52

Winter Words auf Gedichte von Thomas Hardy (1840–1928) entstand im wesentlichen im September 1953 und wurde unmittelbar darauf, am 8. Oktober 1953, von Pears und Britten in Harewood House im Rahmen des Leeds Festival uraufgeführt. Gewidmet ist der Zyklus Brittens langjährigem Bühnenbildner John Piper und seiner Frau Myfanwy, Librettistin von The Turn of the Screw, Owen Wingrave und Death in Venice.

Aus Imogen Holsts Tagebuch geht hervor, daß Britten bei Kompositionsbeginn noch kein fertiges Konzept hatte.892 Immerhin stand „Before Life and After“ schon frühzeitig als Schlußlied fest. „Wagtail and Baby“, „At the Railway Station, Upway“, „The Little Old Table“ und „Proud Songsters“ sind zudem in der Kompositionsskizze datiert. Die Chronologie der Entstehung stellt sich danach folgendermaßen dar: Bereits am 28. März 1953 entsteht „Wagtail and Baby“. Bis zum 7. September hat Holst von drei Liedern Abschriften angefertigt; Britten hat zwei weitere fertig zum kopieren893 (da „Wagtail and Baby“ bereits so früh entstanden war, dürfte es sich hier um „Midnight on the Great Western“, „The Choirmaster’s Burial“ und „Before Life and After“ sowie „The Children and Sir Nameless“ und „If it’s ever spring again“ handeln – die letzten zwei wurden schließlich nicht in den Zyklus aufgenommen). Am selben Tag entsteht „At the Railway Station, Upway“, vom 13. September datiert „The Little Old Table“ und vom 15. „Proud Songsters“. ← 309 | 310 →

Am 7. September notiert...

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