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Ezra Pound

Minstrel der Moderne Untersuchungen zur inter- und intrakulturellen Übertragbarkeit poetologischer und kunsttheoretischer Prinzipien

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Stefan Loyen

Das Buch beschäftigt sich mit dem amerikanischen Dichter Ezra Pound, einem der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. Seine epochalen Theorien des Imagismus und Vortizismus sind die Apizes der Ismen des fin de siècle; seine dichterischen Prinzipien und Methoden der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Kunst und Literatur für das neue 20. Jahrhundert. Diese Studie untersucht, wie sich seine Lyrik als ein dem Sinnhaften entgegengestellter, extratextlicher Gegenstand fixieren lässt und ob sich eine unmittelbare Verbindung zwischen Pounds Lyrik und physischer Präsenz herstellen lässt. Erstens als Wiederbelebung des klassischen Ideals ut pictura poesis und zweitens als Grundlage der Materialitätsdebatte, die ein zentrales Paradigma der modernen literaturwissenschaftlichen Forschung ist.
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Teil II

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Wahrnehmungpsychologische Implikationen – Präsenz durch Absenz: Überlegungen zum Begriff „Poetische Materialität(en)“

Abb. 13: Modell des Doppelvortex: Die Entbergung des Gegenstands durch den Leser.



Immer wenn von Materialität gesprochen wird, dann rückt der Begriff des Gegenstandes, und wie dieser wahrgenommen wird (Cf. Abb. 13), an die zentrale Stelle des Diskurses. Also gilt es beides, den Begriff des Gegenstandes und den Aspekt seiner Wahrnehmung in der Lyrik, genauer zu untersuchen.

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