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Drachen und Rad

Gesammelte Beiträge zur mährischen Geschichte

Hellmuth Kiowsky

Drachen und Rad, das Wahrzeichen von Brünn, stehen hier stellvertretend für Mährens reiche Geschichte, die in diesem Buch ebenso belehrend wie unterhaltend dem Leser nahe gebracht wird. Die einzelnen Kapitel sind lose angereiht und bilden so eine bunte Palette an Informationen, die nicht nur geschichtlich fundiert ist, sondern auch zum Schmunzeln wie zur Besinnlichkeit anregen will. Angesichts der Tatsache, dass es nur noch wenige Zeitzeugen einer deutschen Vergangenheit in Brünn und Mähren gibt, dient das Buch auch der Erinnerung an lange vergangene Zeiten.
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Morbes

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die deutsche Sprachinsel um Brünn

Eine Gemeinde, nur einen Katzensprung von Brünn entfernt, mit knapp 800 Seelen, die rein deutsch war und nur deshalb nicht in die Stadtgemeinde Brünn einverleibt werden konnte.

Die Einwohnerschaft bestand überwiegend aus Bauern, die ihre Scholle bearbeiteten und aus Kleinhäuslern, die nach Brünn zur Arbeit fuhren und nach Feierabend ihren „Acker“ bestellten.

Es war eine fromme Gemeinde, denn im Mittelpunkt stand, wie überall in diesen Gemeinden, die Kirche. Von dieser Frömmigkeit zeugten auch die vielen Kreuze, die in der freien Flur standen und vor denen sich die Menschen im Vorbeigehen bekreuzigten oder den Hut zogen. Auch die Wallfahrten nach Kiritein, Wranau oder Turas zeugten von der Frömmigkeit dieser Menschen. Das Leben in der Gemeinde wurde von der Burschenschaft, vom deutschvölkischen Turnverein und von der freiwilligen Feuerwehr geprägt. Wer denkt nicht gerne an die Veranstaltungen, wie Turnfest, Kirchweih oder Feuerwehrball in Morbes zurück.

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