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Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft im kultur- und sprachwissenschaftlichen Diskurs

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Anna Hanus and Ruth Maloszek

Galizien ist eine historische Landschaft zwischen Polen und der Ukraine, die stark von der österreichischen Teilungszeit geprägt ist. Obwohl sie als administratives Gebiet nur bis 1918 Bestand hatte, wirkt Galizien in vielfältiger Weise bis heute nach. Dieses Buch setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachwirkung Galiziens in Sprache, Literatur und Gesellschaft auseinander. Die Beiträge untersuchen, wie der Begriff Galizien und was damit verbunden ist heute erinnert und instrumentalisiert werden und was das Galizische historisch ausgemacht hat.
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Vorwort

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Der vorliegende Band umfasst Beiträge zur historischen Landschaft Galizien aus verschiedenen Wissensbereichen, die aus einem interdisziplinären und internationalen Projekt zu Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft hervorgegangen sind. Teil des Projekts war eine Sommerschule und eine Tagung zum Thema, die im September 2013 in Rzeszów, (Südosten Polens), stattgefunden haben. Projektzentrum war die Universität Rzeszów, die in den vergangenen Jahren einiges zur polnischen Galizienforschung beigetragen hat. Als Projektpartner trat das interdisziplinäre und international ausgerichtete Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) an der Universität Leipzig auf.

An dem erwähnten Projekt waren GalizienexpertInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen sowie an der Galizienforschung interessierte WissenschaftlerInnen aus Polen beteiligt sowie solche deutscher, österreichischer und ukrainischer Hochschulen. Der Austausch fand weitgehend auf Deutsch statt und ließ die im 19. Jahrhundert wichtige Stellung des Deutschen als Verwaltungs- und Wissenschaftssprache auf dem im Fokus stehendem Gebiet wieder aufscheinen.

Da das Projekt mit Rzeszów, heute Wojewodschaft Vorkarpatenland der Republik Polen, auf dem Gebiet des historischen Westgalizien angesiedelt war, betonte der wissenschaftliche Austausch in besonderem Maß Aspekte der Geschichte Westgaliziens, die üblicherweise nicht oder kaum zur Sprache kommen. Als Beispiel sei die Geschichte der ruthenischen und der deutschstämmigen Bevölkerung der polnischen Karpaten genannt.

Wir danken der Universität Rzeszów für die Schirmherrschaft über das Projekt und für die Finanzierung der vorliegenden Publikation. Der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung gilt unser Dank für die Kofinanzierung des Gesamtprojekts.

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