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«Wissenschaftliche Transdisziplinarität» – Ein philosophischer und ethisch-kritischer Diskurs

Emergent vernetzt: Neuroscience – Moderne Biologie im 21. Jahrhundert – Künstliche Intelligenz – Robotik – Superintelligenz – Cyber-Age

Harda Distrid Miebach

Die wissenschaftlich-technische rasante Entwicklung hat begonnen, die traditionellen Grenzen zwischen der unbelebten Technik und dem Reich des Lebendigen durchlässiger zu gestalten. Im Kontext z.B. der Künstlichen Intelligenz sind die Erfolge unbestritten. Die Kreation von Intelligenz auf dem Niveau des Menschen und darüber hinausreichend, könnte laut Stuart Russell und Peter Norvig aber das Leben der Menschheit als Ganzes stark verändern, ja sogar die menschliche Autonomie, Freiheit und das Überleben direkt bedrohen. Im Nexus der Frage, ob der homo sapiens auf dem Weg zum künstlichen Leben unterwegs ist, gilt es, einen weiteren Horizont zu öffnen. Es geht primär darum, was wir wissen müssen und wovon wir wissen können, dass es möglich sein wird, um mit Blickrichtung auf die Zukunft richtig zu entscheiden. Dies ist eine erkenntnistheoretische Perspektive, bei der, Wilhelm Vossenkuhl folgend, das Verhältnis zwischen Vergangenheit und Zukunft im Vordergrund steht.
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Anmerkungen

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1     Earth Overshoot Day: Am 20. August 2013 war Earth Overshoot Day, der Tag, an dem die Menschheit die natürlichen Ressourcen eines ganzen Jahres erschöpft hat. Momentan brauchen wir die natürlichen Vorräte auf. Für den Rest des Jahres erhalten wir unseren Bedarf an natürlichen Ressourcen aufrecht, indem wir die Vorräte an lokalen Ressourcen reduzieren und mehr Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre befördern. Im Jahr 2003 fiel der Earth Overshoot Day auf den 22. September. Nach den aktuellen Trends wird klar: Earth Overshoot Day findet jedes Jahr etwas früher statt. http://www.footprintnetwork.org/de/index.phg/gfn/page/earth_overshoot_day

2     Die Agenda 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm, beschlossen von 178 Staaten auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nation (UNCED) in Rio de Janeiro (1992). An dieser Konferenz nahmen neben Regierungsvertretern auch viele nicht staatliche Organisationen teil. Nachhaltige Entwicklung – und damit die Agenda 21 – wurde vielerorts zur Leitlinie öffentlichen Handelns erhoben. Vollständiger Text der Agenda: (http.:// www.un. org/Depts/g­erman/conf/agenda21/agenda21.Pdf.) Sie umfasst 359 Seiten und besteht aus 40 Kapiteln, die sich wiederum in vier Abschnitte einteilen lassen: a) Soziale und wirtschaftliche Dimensionen, b) Erhaltung und Bewirtschaftung der Ressourcen für die Entwicklung, c) Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen, d) Möglichkeiten der Umsetzung

3     M. Vogt weist in Prinzip Nachhaltigkeit (2009, S. 57) nach, dass sich seit 1992 die globalen Umwelt- und Entwicklungsprobleme zugespitzt haben. Er verweist aber auch auf Erfolge und die Ratifizierung...

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