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«Wissenschaftliche Transdisziplinarität» – Ein philosophischer und ethisch-kritischer Diskurs

Emergent vernetzt: Neuroscience – Moderne Biologie im 21. Jahrhundert – Künstliche Intelligenz – Robotik – Superintelligenz – Cyber-Age

Harda Distrid Miebach

Die wissenschaftlich-technische rasante Entwicklung hat begonnen, die traditionellen Grenzen zwischen der unbelebten Technik und dem Reich des Lebendigen durchlässiger zu gestalten. Im Kontext z.B. der Künstlichen Intelligenz sind die Erfolge unbestritten. Die Kreation von Intelligenz auf dem Niveau des Menschen und darüber hinausreichend, könnte laut Stuart Russell und Peter Norvig aber das Leben der Menschheit als Ganzes stark verändern, ja sogar die menschliche Autonomie, Freiheit und das Überleben direkt bedrohen. Im Nexus der Frage, ob der homo sapiens auf dem Weg zum künstlichen Leben unterwegs ist, gilt es, einen weiteren Horizont zu öffnen. Es geht primär darum, was wir wissen müssen und wovon wir wissen können, dass es möglich sein wird, um mit Blickrichtung auf die Zukunft richtig zu entscheiden. Dies ist eine erkenntnistheoretische Perspektive, bei der, Wilhelm Vossenkuhl folgend, das Verhältnis zwischen Vergangenheit und Zukunft im Vordergrund steht.
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(Detaillierte Inhaltsangaben finden sich jeweils am Anfang zu den Kapiteln I.–IV.)

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Vorwort (1)

Die vorliegende Arbeit behandelt einen Diskurs, der sich schon im Zuge meiner vorangegangenen wissenschaftlichen Abhandlung: Die ′Winzigkeit des humanen Seins′ konträr, dual und immanent zur (Un)-Endlichkeit des Raumes und der Zeit: ein ethischer Fokus abzeichnete. Die darin lediglich im Ansatz behandelte Hirnforschung gab den Anstoß zu einem konzentrierten, intensiven, transdisziplinären Studium und neben vielen anderen Werken insbesondere zur weiterführenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung beginnend mit Mark F. Bear / Barry W. Connors / Michael A. Paradiso: Neurowissenschaften → zu Martin Trepel: Neuroanatomie → zu Christian Hick / Astrid Hick: Intensivkurs Physiologie zu Bruce Alberts / Dennis Bray / Karen Hopkin et al.: Lehrbuch der Molekularen Zellbiologie → zu Olaf Sporns: Network of the Brain → zu Neil A. Campbell / Jane B. Reece et al.: Biologie (Pearson Studium) → zu James D. Watson / Tania A. Baker / Stephen P. Bell et al.: Molekularbiologie (Pearson Studium) → zu Johannes Achatz: Synthetische Biologie und ›natürliche‹ Moral → zu Joachim Boldt / Oliver Müller / Giovanni Maio (Hrsg.): Leben schaffen? Philosophische und ethische Reflexionen zur Synthetischen Biologie → zu Stuart Russell / Peter Norvig: Künstliche Intelligenz. Ein moderner Ansatz (Pearson Studium) → und führte weiter → zu Robert Sedgewick / Kevin Wayne: Algorithmen und Datenstrukturen (Pearson Studium) → zu Douglas C. Giancoli: Physik. Lehr- und Übungsbuch (Pearson Studium) → zu Marius Backmann & Jan G. Michel (Hrsg.): Physikalismus, Willensfreiheit, Künstliche Intelligenz sowie zu Erhard Oeser: Das selbstbewusste Gehirn. Perspektiven der Neurophilosophie → zu Matthias Uhl: Medien, Gehirn, Evolution. Mensch und Medienkultur verstehen. Eine transdisziplin...

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