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Die soziale Herkunft der dänischen Studenten

Theodor Geiger Gesamtausgabe- Abteilung IV: Soziale Schichtung und Mobilität- Band 4

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Klaus Rodax

«Die vorliegende Untersuchung möchte Genaueres über die Abstammung der akademischen Jugend ermitteln. Die leitenden Fragestellungen waren: 1) Um wieviel lebhafter und bunter stellt sich die Umrekrutierung des Akademikerstandes dar, wenn man die jungen Akademiker nicht, wie üblich, nur auf ihre direkte väterliche, sondern auf ihre indirekte grossväterliche Abstammung hin untersucht? 2) Welche Zwischenglieder (Väter) stehen typischerweise zwischen Grossvätern in den verschiedenen Sozialschichten und deren studierenden Enkelkindern?» (Theodor Geiger)
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I. Allgemeiner Überblick

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Bei einer Untersuchung dieser Art ist es von größter Bedeutung, daß das Material so vollständig wie nur irgendwie möglich ist. Besteht ein großer Unterschied zwischen der Anzahl der Befragten und der Anzahl der eingegangen Antworten, unterstellt man stets einen ganz bestimmten Personentypus, den Fragebogen nicht abgesandt zu haben. Das Material, das man erhalten hat, setzt sich dann nicht auf die gleiche Weise zusammen wie die Grundgesamtheit, deren Struktur man zu erhellen wünscht. Die Ergebnisse der Untersuchung würden somit Schlagseite haben. Die erste Bearbeitung des Materials gilt daher seiner Repräsentativität. Tabelle 3 auf Seite 76 gibt einen Überblick über die Anzahl der beantworteten Fragebogen, spezifiziert nach Lehranstalten und Studienrichtungen (in der Vertikalen) und akademischen Altersgruppen (in der Horizontalen).

Tabelle 4 auf Seite 77 gibt eine Übersicht über die Anzahl der Studierenden entsprechend den Angaben der einzelnen Lehranstalten. Diese Zahlen und die Zahlen für die eingegangenen Beantwortungen sind, was die Zurechnung zu den einzelnen Gruppen angeht, zum Teil nicht direkt vergleichbar. Dies liegt daran, daß 1) die eigene Statistik der Lehranstalten teils dem Immatrikulations-, teils dem Entlassungsjahr folgt – 2) die Studenten nicht immer sowohl Geburts- als auch Immatrikulationsjahr angegeben haben. Wo man das eine mit dem anderen als Ausgangspunkt berechnen mußte (vgl. Seite 55), können einzelne Fehlplazierungen hinsichtlich der kleinen Gruppe „ältere“ Studenten vorgekommen sein. – 3) Die als „Studienfach nicht angegeben“ bezeichnete Masse stellt ein Unsicherheitsmoment dar, da ein Teil dieser Studenten möglicherweise ein Fach gewählt h...

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