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Corporate Governance und Unternehmenserfolg

Theoretischer Ansatz zur Erklärung des Zusammenhangs auf der Grundlage von Effizienzkriterien

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Anja Pissarczyk

Die Etablierung einer guten Corporate Governance dient der Einrichtung und ständigen Verbesserung der Unternehmensstrukturen und -prozesse, die eine effiziente Verfolgung der strategischen Ziele der Gesellschaft sicherstellen sollen. Als Konsequenz ist letztlich eine Steigerung des monetären Erfolgs zu erwarten. Zahlreiche Forscher haben sich der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Corporate Governance und dem Unternehmenserfolg angenommen – mit sehr unterschiedlichen, teils widersprüchlichen empirischen Ergebnissen. Diese Studie bricht mit dem gängigen Untersuchungsansatz und versucht, den Zusammenhang zwischen Corporate Governance und dem Unternehmenserfolg mit Hilfe der Einführung von Subzielen zu erklären.
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3.2.3.3.2.3 Wissenschaftliche Ratings

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Die wissenschaftlichen Ratings werden von den Forschern oder Forscherteams speziell für die Studien konstruiert. Damit obliegt den jeweiligen Wissenschaftlern die Festlegung sämtlicher Ratingmerkmale. Dazu gehören insbesondere die Auswahl und die Anzahl der einbezogenen Ratingkriterien sowie das Verfahren zur Aggregation der Variablen. Die wissenschaftlichen Ratings unterscheiden sich im Einzelnen in der Gewinnung der zugrunde liegenden Ratingkriterien. So verwendet die große Mehrheit der Autoren Bewertungskriterien, die von verschiedenen institutionellen Anbietern in Form von Einzelvariablen oder Subindizes294 öffentlich bereitgestellt werden, und aggregiert diese eigenständig zu einem komplexen Corporate Governance-Rating. Während einige dieser Institutionen, wie das Investor Responsibility Research Center (IRRC)295, überhaupt kein eigenes kommerzielles Rating anbieten, sind bei anderen die verwendeten Governancevariablen oder Subindizes zusätzlich zu den Ratings verfügbar296. Eine weitere Gruppe von wissenschaftlichen Ratings basiert ausschließlich auf den Bestimmungen nationaler Kodizes297. Die dritte Konstruktionsvariante zieht eine Kombination nationaler Kodexbestimmungen und anderer Governancevariablen, wie beispielsweise den Kriterien institutioneller Anbieter oder Behörden der Börsenaufsicht, zur Bewertung heran298. Einen Überblick über die verwendeten wissenschaftlichen Ratings liefert Tabelle 18 (Seite 119 ff.).

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