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Jugendsprache in Schule, Medien und Alltag

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Edited By Carmen Spiegel and Daniel Gysin

Sprechen Jugendliche in der Schule Jugendsprache und wie gehen die Lehrenden damit um? Ist Jugendsprache ein Thema im Unterricht und wie sprechen die Jugendlichen in anderen Ländern? Wie nutzen Jugendliche Online-Netzwerke erfolgreich? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Autor/-inn/-en des Bandes beschäftigt. Sie bieten einen Überblick über die Jugendsprachforschung in den Bereichen Sprach- und Schreib(stil)verwendung in der Schule, in den neuen Medien und in anderen Sprachen. Neben Überlegungen zum Einsatz von Jugendsprache im (Fremdsprachen-)Unterricht liefern die Beiträge Einblicke in das Sprachbewusstsein Jugendlicher, den Jugendsprachgebrauch in Österreich, Brabant u.a. sowie sprachübergreifende Gemeinsamkeiten von Jugendsprache.
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Über das Schreibverhalten Jugendlicher in und außerhalb der Schule: Eine empirische Untersuchung

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This paper focuses on the relationship between the writing practices performed in the new media and the writing skills displayed in the educational context by a sample of Italian high-school students. The different writing habits of the participants in the electronically mediated communication and in the school setting are investigated on the basis of a questionnaire. Moreover, their actual grammatical-syntactic and textual competence is examined. The analysis clarifies both the influence of the digital written language on the standard written skills and the entity of the electronic writing itself. The first part of the paper provides a theoretical introduction to the issue of electronic writing in the Italian field of research. The second part focuses in more detail on the empirical case study. In the third part, some theoretical conclusions and didactic outstanding issues are outlined.

1.  Schreiben in den neuen Medien: eine Einführung in die italienische Debatte

In der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurden erste systematische Überlegungen zu elektronischen Schreibpraktiken im italienischen Kontext angestellt (vgl. Berruto 2005, 137). Darin werden schriftliche Kommunikationsformen in Chat-Rooms, sozialen Netzwerken, Instant-Messaging und elektronischer Post hauptsächlich als Formen schriftbasierter Mündlichkeit verstanden. Die Betrachtungen greifen auf das sprachtheoretische Modell von Koch und Oesterreicher (1985) zurück: Auf der Grundlage des Modells können digitalisierte Schreibmodalitäten als medial graphische und konzeptionell mündliche Ausdrucksformen begriffen werden.2 In der schriftlichen Kommunikation, die vom PC bzw. vom Handy vermittelt wird, ← 125 | 126 → äußere sich die...

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