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Jugendsprache in Schule, Medien und Alltag

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Edited By Carmen Spiegel and Daniel Gysin

Sprechen Jugendliche in der Schule Jugendsprache und wie gehen die Lehrenden damit um? Ist Jugendsprache ein Thema im Unterricht und wie sprechen die Jugendlichen in anderen Ländern? Wie nutzen Jugendliche Online-Netzwerke erfolgreich? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Autor/-inn/-en des Bandes beschäftigt. Sie bieten einen Überblick über die Jugendsprachforschung in den Bereichen Sprach- und Schreib(stil)verwendung in der Schule, in den neuen Medien und in anderen Sprachen. Neben Überlegungen zum Einsatz von Jugendsprache im (Fremdsprachen-)Unterricht liefern die Beiträge Einblicke in das Sprachbewusstsein Jugendlicher, den Jugendsprachgebrauch in Österreich, Brabant u.a. sowie sprachübergreifende Gemeinsamkeiten von Jugendsprache.
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WhatsApp-Chats. Neue Formen der Turnkoordination bei räumlich-visueller Begrenzung

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Eva L. Wyss/Barbara Hug

WhatsApp-Chats. Neue Formen der Turn-Koordination bei räumlich-visueller Begrenzung

Almost everyone communicates anywhere, anytime with anybody by using WhatsApp. In addition to communicative writing (e.g. sms and email) it is possible to use emoticons, pictures, audios, videos and hyperlinks to make the message more meaningful. When reading, writing, sending and receiving happens in a very fast mode the users are challenged by the lack of space and visibility. That leads to local incoherence and to a different appreciation of what it means to have the turn. It can be seen that the turn taking and the right to talk allocation in WhatsApp chat is not the same as in other chat types. A new form of pushing bubbles emerges in WhatsApp chats that becomes a tool to hold and protect the right to talk and to attribute relevance to the proper turn.

1.  Einleitung

Im Unterschied zu bisherigen ‚neuen’ Kommunikationsformen fällt bei WhatsApp eine formal-funktionale Hybridität auf: neben geschriebenem Text stehen Icons, Töne und Bilder, die mit unterschiedlichen Absichten und Zwecken genutzt werden. Schriftliches Interagieren kennen die NutzerInnen bereits von SMS und E-Mail und auch die Form der Blasendarstellung wurde schon für Instant Messenger verwendet. So ist die Plattform WhatsApp mindestens in den Grundzügen vertraut.

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