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Schreiben über Afrika: Koloniale Konstruktionen

Eine kritische Untersuchung ausgewählter zeitgenössischer Afrikaliteratur

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Roland Schmiedel

Seit den 1990er Jahren ist das Interesse am deutschsprachigen Afrika-Roman stetig gewachsen. Die germanistische literaturwissenschaftliche Forschung setzt sich daher zunehmend intensiv mit diesem Subgenre auseinander und reflektiert dabei den postkolonialen Diskurs. Die Studie zeigt – ohne sich dabei auf einen geographischen Raum zu beschränken – mittels einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Roman Herz der Finsternis von Joseph Conrad, wie die Autoren Lukas Bärfuss, Hans Christoph Buch, Andrea Paluch, Robert Habeck und Ilija Trojanow in ihren Romanen postkoloniale Potentiale und Perspektiven ausprägen und dabei eigene kulturelle Denkmuster, Stereotype und Dichotomien reproduzieren, vorführen oder modifizieren.
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Kat. 3895 Umlauff’s Welt-Museum St Pauli, Spielbudenplatz No 15. Hamburg… Carl Hagenbeck’s neueste Singhalesen-Truppe* Männer und Frauen (Eingeborene der Insel Ceylon) darunter Teufelstänzer, Stabtänzer, Topftänzer etc. sowie die singhalesische Zwergin „Verama.“… Ausstellung anthropologisch-zoologischer Prachtgruppen… Grosse ethnologische Sammlungen aller Welttheile… Textteil o. und u. angeklebt

*Erste große Ceylon / Singhalesen-Völkerschauen in Hamburg 1883 und 1884 (Leutemann S. 66 – Hagenbeck S. 96; Plakat unter Zusatz der angeklebten Textteile etwa 1889 für Umlauff’s Weltmuseum (eröffnet 1889) verwandt, jedoch wahrscheinlich früher für Carl Hagenbeck entstanden.

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Kat. 4037 ohne Text, Für den Auftritt asiatischer Tänzer?

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