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Lernsoftware im Unterricht

Eine Studie zum Einsatz einer CD-ROM zur Stadt im späten Mittelalter in Klassenstufe 7

Thomas Diester

Angesichts der weiten Verbreitung und Nutzung digitaler Medien untersucht die Studie den Einsatz einer CD-ROM in arbeitsteiliger Gruppenarbeit im Geschichtsunterricht. Es handelt sich um eine deskriptive, kausalgenetische und mehrperspektivische Querschnittsuntersuchung, die geschichtsdidaktisch der Wirkungsforschung zuzurechnen ist. Erhebungsinstrumente sind eine Leistungsüberprüfung und ein Fragebogen für die Lernenden sowie ein halbstandardisiertes Interview mit den Lehrenden. Die Beurteilung der Lernsoftware erfolgt auf Basis eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs. Die Studie zeigt, dass die Software insbesondere von den Lernenden angenommen wird, der Erfolg der Arbeit damit aber wesentlich von der Gestaltung der Lernumgebung abhängt. Der Leser erhält, ausgehend von den Ergebnissen der Befragungen, Vorschläge für unterschiedliche Lernarrangements mit der CD-ROM.
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10. Interviews mit den Lehrenden

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10.1 Gütekriterien

10.1.1 Klassische Gütekriterien

In diesem Kapitel stütze ich mich auf die Aussagen von Mayring. Zunächst gehe ich auf Mayrings klassische Gütekriterien ein und setze sie in Bezug zu meiner Studie. Der Nachweis der Reliabilität im klassischen Sinn ist mir nicht möglich, etwa durch einen Re-Test, der in der dann neuen 7. Jahrgangsstufe durchgeführt werden müsste. Ursachen dafür, dass ich das nicht machen kann, sind Kollegen, die sich bereit finden müssten, und nicht zuletzt meine finanziell begrenzten Möglichkeiten, da ich nicht über Drittmittel verfüge. Analoges gilt für den Parallel-Test bzw. die Äquivalent-Form.

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