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Kulturmanöver

Das k.u.k. Kriegspressequartier und die Mobilisierung von Wort und Bild

Series:

Edited By Sema Colpan, Amália Kerekes, Siegfried Mattl and Magdolna Orosz

Der Band befasst sich mit dem k. u. k. Kriegspressequartier (KPQ), das von seiner Entstehung und Komplexität her unter den kriegsführenden Ländern des Ersten Weltkriegs einzigartig war. Die Aufsätze widmen sich zum einen jenen Maßnahmen, die das KPQ anordnete, leitete und kontrollierte. Dazu gehörten die Kriegsberichterstattung in journalistischen Frontberichten und fotografischen Dokumentationen, die Verarbeitung des Krieges mittels Malerei oder das Festhalten des Kriegsgeschehens mit der Filmkamera. Zum anderen bewerten die Autoren die Propagandamaßnahmen innerhalb eines breiteren Bezugsrahmens, und zwar mit Blick auf die alternativen Spielräume, die die zentralisierte Verwaltung gestattete. Als Vergleichsebenen werden außerhalb des Wirkungsbereichs des KPQ liegende Tendenzen des Kulturbetriebs herangezogen.
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AutorInnen

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BERNHARD BACHINGER: Studium der Geschichte in Innsbruck und Graz. Seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am LBI für Kriegsfolgen-Forschung. Forschungsschwerpunkt: Militärgeschichte im 20. Jahrhundert.

ILONA BALOG STEMLERNÉ: Fotohistorikerin. Bis zu ihrer Pensionierung 2005 Mitarbeiterin im Bildarchiv des Ungarischen Nationalmuseums.

SEMA COLPAN: Historikerin und Doktorandin am LBI für Geschichte und Gesellschaft Wien. Dissertationsprojekt: Corporate Modernity? Der österreichische Werbe- und Industriefilm unter besonderer Berücksichtigung der 1930er bis 1960er Jahre. Seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsprojekts »Jüdische Sportfunktionäre im Wien der Zwischenkriegszeit« an der Universität für Angewandte Kunst Wien und des Projekts »Metropolis in Transition, Wien – Budapest 1916–1921« am LBI.

MIRELLA CSISZÁR: Theaterhistorikerin, Ausstellungskuratorin. Mitarbeiterin des Ungarischen Theatermuseums und -Instituts.

TAMÁS GAJDÓ: Theaterhistoriker, Ausstellungskurator. Mitarbeiter des Ungarischen Theatermuseums und -Instituts.

MÓNIKA GODA: Studium der Ästhetik und der Kunstgeschichte an der ELTE. Praktika in der Ungarischen Nationalgalerie, Budapest, in der Psychiatrischen Sammlung des Forschungsinstitutes für Kunstgeschichte, Ungarische Akademie der Wissenschaften, Budapest, im Atelier-Museum von Molnár-C. Pál, Budapest.

ATTILA FERENCZI: Studium der ungarischen Literatur und Sprache und der klassischen Philologie an der ELTE. 1995 Promotion (Dissertation: Valerius Flaccus und die epische Tradition). Seit 1998 Assistent, seit 2007 Dozent am Lehrstuhl für Latein. 2010 Habilitation.

AMÁLIA KEREKES: Oberassistentin am Lehrstuhl für deutschsprachige Literaturen an der ELTE. Dissertation über Karl Kraus. Forschungsschwerpunkte: Populärkultur in der Zwischenkriegszeit, Wiener Emigration in den 1920er Jahren.

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