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Verändern Gender Studies die Gesellschaft?

Zum transformativen Potential eines interdisziplinären Diskurses

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Edited By Franz Gmainer-Pranzl, Ingrid Schmutzhart and Anna Steinpatz

Gender Studies haben sich in den vergangenen Jahrzehnten als kulturwissenschaftlicher, interdisziplinärer und gesellschaftskritischer Diskurs etabliert. Sie analysieren die soziale und kulturelle Konstruktion von Geschlecht, kritisieren etablierte (meist unsichtbare) Machtstrukturen, die Diskriminierung und Ausschließungen produzieren, und beleuchten die Intersektionalität der Dimension Gender mit ethnischen, sozialen, politischen, ökonomischen und religiösen Lebensbereichen. Trotz hoher theoretischer Standards und eines differenzierten Problembewusstseins stellen sich den Gender Studies allerdings durch eingefahrene gesellschaftliche Spielregeln, ökonomische Vorgaben und diskursive Identitätskonstruktionen wirkmächtige Widerstände entgegen. Lassen sich kulturelle Logiken, die repressive und exkludierende Strukturen als natürlich ausgeben, überwinden? Verändern also Gender Studies die Gesellschaft? Eine interdisziplinäre Tagung an der Universität Salzburg setzte sich im November 2013 mit dieser Frage auseinander und zeigte aus der Perspektive unterschiedlicher Wissenschaften das gesellschaftsverändernde Potential der Gender Studies auf.
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Autorinnen und Autoren

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Silvia Arzt: geb. 1966 in Haslach an der Mühl (OÖ), Dr.in theol., Studium der Selbständigen Religionspädagogik in Salzburg, anschließend tätig in der Jugendarbeit und als Religionslehrerin, seit 1993 Universitätsassistentin, 1996 Promotion in Katholischer Theologie, seit 2003 Assistenzprofessorin für Religionspädadgogik am FB Praktische Theologie der Universität Salzburg, 2011–2012 Vertretungsprofessorin für Religionspädagogik am Institut für Katholische Theologie in Kassel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte (AFS): Fachdidaktik, Bibeldidaktik, Interreligiöses Lernen, religiöse Bildung in Familien, Theologische Frauen- und Geschlechterforschung. Mail: silvia.arzt@sbg.ac.at

Christiane Bahr: geb. 1961 in Villach (Kärnten), Dr.in phil., Psychologin (Universität Salzburg), Klientenzentrierte Psychotherapeutin (ÖWGW/Linz) und Personzentrierte Supervisorin (ÖGWG/Linz und IPS/APG/Wien). Seit 1997 in eigener Praxis tätig und darüber hinaus Expertin mit langjähriger (gerontologischer) Berufserfahrung in der Forschung, Aus- und Weiterbildung (BFI Salzburg; European Centre for Social Welfare Policy and Research, affiliated to the United Nations – Wien), im Management des Gesundheits- und Sozialwesens (Österreichisches Rotes Kreuz), weiters als Geschäftsführerin und stellvertretende Leiterin des ULG „Psychotherapeutisches Propädeutikum“ sowie als Lektorin am FB Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg. AFS: Geragogik, Gerontagogik, Nachhaltigkeit, Gerontopsychotherapie/Gerontopsychologie, Supervision. Mail: bahrchristiane@hotmail.com

Birgit Breninger: geb. 1978, Dr.in phil., M. A., Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Anglistik, Amerikanistik und der Kulturwissenschaften in Salzburg und Oxford. Direktorin des Intercultural College und Senior Lecturer am FB Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg, Leiterin des postgraduellen Ausbildungsprogramms „Interkulturelle Kompetenz“ (ICC) und Intercultural Studies (MIS). AFS: Methodenentwicklung und...

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