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Innerer Dialog und Textproduktion

Ein Beitrag zur Überwindung von Schreibhemmungen Studierender beim Verfassen ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeiten

Emma Huber

Wie kann der innere Dialog Studierende bei der Textproduktion für ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten unterstützen und ihnen dabei helfen, Schreibhemmungen zu überwinden? Dazu vergleicht die Autorin entsprechende Beiträge aus Psychologie, Sprachwissenschaft, Pädagogik, Tiefenpsychologie und Existenzanalyse. So gelangt sie zu einem neuen Verständnis von Schreiben als Ausdruck des inneren Dialogs der Person. Eine Erprobung dialogischen Schreibens in der Praxis ergibt, dass Studierende diese Art von Schreiben als hilfreich einschätzen. Im letzten Teil des Werkes erörtert die Autorin Vorschläge zu einer verstärkten Schreibförderung in Schule und Hochschule sowie den Beitrag der Psychotherapie zum Gelingen eines Schreibprojekts.
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Anmerkung

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Im Sinne einer gendergerechten Schreibweise habe ich mich in dieser Arbeit darum bemüht, so oft wie möglich beide Formen, d.h. die weibliche und die männliche Form zu verwenden. Wenn der Text dadurch zu kompliziert geworden wäre, habe ich der besseren Lesbarkeit wegen die Form mit dem Binnen-I gewählt oder mich für die weibliche Form z.B. beim Begriff „die Studierende“ entschieden. Letzteres deshalb, weil es sich bei den meisten meiner studentischen GesprächspartnerInnen um Frauen handelte. Natürlich sind da männliche Studierende mit gemeint. Meine Wertschätzung gilt den VertreterInnen beider Geschlechter.



Ich muß es noch einmal sagen: Ich habe keine Lehre. Ich zeige nur etwas. Ich zeige Wirklichkeit, ich zeige etwas an der Wirklichkeit, was nicht oder zu wenig gesehen worden ist. Ich nehme ihn, der mir zuhört, an der Hand und führe ihn zum Fenster. Ich stoße das Fenster auf und zeige hinaus. Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch.

(Martin Buber 1962: Aus einer philosophischen Rechenschaft, 1114.)

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