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Drago Julius Prelog

Eine gemalte Biographie

Semirah Heilingsetzer

56 Hommage-Bilder stehen für eine Zeitspanne von 56 Jahren – beginnend 1959, mit der ersten Ausstellung in der legendären Galerie «Zum Roten Apfel» bis zum Jahr 2014. Begleitet von vielfältigen Bildbeispielen stellt sich chronologisch geordnet ein abwechslungsreiches Künstlerleben dar, gewährt einen uneingeschränkten Blick auf Höhen und Tiefen, auf Zuversicht und Zweifel, auf Versagen und Gelingen.
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Biographie

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1939 –Karl Julius Prelog wurde am 4. November in Cilli (Celje), Slowenien, geboren. Die familiären Wurzeln seiner Mutter Dragica Prelog (geborene Šegović) reichen bis nach Griechenland, die seines Vaters Albin Prelog verteilen sich auf Slowenien und Österreich.

1944 –Den fünften Geburtstag feiert Prelog noch in Cilli. Zu Weihnachten übersiedelt die Familie in die Obersteiermark nach Ruperting Nr. 58, Gemeinde Haus im Ennstal.

1945 –Albin Prelog kehrt noch einmal nach Cilli zurück, um das restliche Übersiedlungsgut zu holen. Seiner Familie schreibt er ein- bis zweimal pro Woche; die Briefe nummeriert er, damit die verloren gegangenen registriert werden können. Der letzte Brief stammt vom 9. Juni 1945 – seit diesem Datum hört niemand mehr von ihm und er gilt künftig als vermisst. Seine Gattin weigert sich zeitlebens, ihn für tot erklären zu lassen. Sie zieht fortan ihre beiden Söhne unter schwierigen Bedingungen alleine auf.

1945 bis

1954 –Besuch von Volks- und Hauptschule in Markt Haus und Schladming. Im Sommer noch vor Schulbeginn fertigt Prelog seine ersten Zeichnungen nach der Natur an: „Mein allererstes Selbstportrait war oval, denn als Spiegel diente mir eine Pferdefleischkonservendose. Auch unser Wohnhaus hielt ich, in einiger Entfernung auf der Wiese sitzend, durchaus gut beobachtend, im Skizzenblock fest. Später in der Schule fand mein Zeichentalent mehrfach anerkennende Bewunderung, was wenigstens zeitweise mein Selbstbewusstsein stärkte.“ (Zitiert aus einem biographischen Text, verfasst im November 2002 unter dem Titel „Wo war Vater geblieben?“, in:...

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