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Kinder- und Jugendliteraturforschung 2013/2014

Herausgegeben von Bernd Dolle-Weinkauff, Hans-Heino Ewers und Carola Pohlmann

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Bernd Dolle-Weinkauff, Hans-Heino Ewers and Carola Pohlmann

Die zwanzigste Folge des Jahrbuchs im Gedenkjahr 2014 bietet Beiträge zur deutschen und zur französischen Kinder- und Jugendliteratur des 1. Weltkriegs von Hans-Heino Ewers und Jana Mikota sowie in Übersetzung einen Auszug aus der wegweisenden Studie La guerre des enfants 1914-1918 des französischen Historikers Stéphane Audoin-Rouzeau. Mit Ramona Herz konnte eine Romanistin gewonnen werden, die eine Spezialistin für das Werk der Autorin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont ist. Den Forschungsbericht über die Pixi-Bücher haben zwei Buchwissenschaftlerinnen verfasst. Den Kreis der Beiträger schließen ein Germanist aus Irland mit einer Untersuchung zu den Märchen Wilhelm Matthießens, eine baskische Übersetzungswissenschaftlerin sowie eine Wiener und eine Moskauer Germanistin.
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Vorwort

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Das Gedenkjahr 2014 hat zu einer Wiederaufnahme des 1. Weltkriegs, des „Great War“ bzw. der „Grande guerre“, in die deutsche Erinnerungskultur beigetragen. In überraschend breitem Maße hat die Öffentlichkeit des Ausbruchs des 1. Weltkriegs vor hundert Jahren gedacht, wozu vornehmlich die Historikerzunft mit zahlreichen Publikationen beigetragen hat. Dass der Weltkrieg 1914-18 zugleich eines der großen Themen beileibe nicht nur der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts gewesen ist, hätte die Literaturwissenschaften durchaus zu vergleichbaren publizistischen Taten anspornen können. In Frankfurt hat sich eine vom Institut für Jugendbuchforschung veranstaltete und von der Bonselsstiftung, München, geförderte Ringvorlesung mit deutsch-, französisch- und englischsprachiger Literatur zum Ersten Weltkrieg auseinandergesetzt. An anderen Universitäten - bspw. in Siegen - haben Seminare und studentische Projekte zum Thema stattgefunden. Auf die während der Kriegszeit erschienenen Bilder-, Kinder-, Jungen- und Mädchenbücher haben sich einzelne Ausstellungsprojekte konzentriert: so in Berlin und Troisdorf (Kinderbuchabteilung der Staatsbibliothek, anschließend Bilderbuchmuseum Burg Wissem), in Frankfurt und Offenbach (Institut für Jugendbuchforschung und Klingspormuseum) wie auch in Mainz (wissenschaftliche Stadtbibliothek).

Die 20. Folge des Jahrbuchs bietet einen ersten publizistischen Niederschlag des Gedenkjahrs 2014. Drei Beiträge widmen sich der deutschen und der französischen Kinder- und Jugendliteratur des 1. Weltkriegs. Bei einem davon handelt es sich um eine Kuriosität. Der französische Historiker Stéphane Audoin-Rouzeau hatte mit seiner wegweisenden Studie La guerre des enfants 1914-1918 aus dem Jahr 1993 der internationalen Kriegskindheitsforschung entscheidende Impulse verschafft. Das Buch ist kurz...

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