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Globalisierung, interkulturelle Kommunikation und Sprache

Akten des 44. Linguistischen Kolloquiums 2009 in Sofia

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Edited By Maria Grozeva-Minkova and Boris Naimushin

Dieser Band umfasst 56 Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache, die auf dem 44. Linguistischen Kolloquium im September 2009 an der Neuen Bulgarischen Universität in Sofia gehalten wurden. Vortragende aus Europa, Asien und Australien behandelten unter dem Thema Globalisierung, interkulturelle Kommunikation und Sprache die vielschichtigen Einflüsse der Globalisierung und der neuen Medien auf die Sprache aus unterschiedlichen Perspektiven. Fragestellungen der gegenseitigen Beziehungen zwischen Sprache und Politik, Sprache und Kultur, Sprache und Gesellschaft werden in Bezug auf die interkulturelle Kommunikation und die Entwicklungstendenzen der Sprache analysiert.
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Interkulturelles Lernen und Kommunikation durch Zwillingsformeln aus dem Deutschen, Bulgarischen und Englischen

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← 216 | 217 → Teodora Kiryakova-Dineva (Blagoevgrad)

Interkulturelle Gegebenheiten und der Erwerb von Fremdsprachen sind in den letzten zwei Jahrzehnten in fast jede wissenschaftliche linguistische Disziplin als bevorzugter Gegenstand zur Diskussion gekommen. Diese Tatsache resultiert daraus, dass Sprache und Kultur miteinander verbunden sind und als integrative Elemente des sozialen Lebens angesehen werden. Bei der praktischen Anwendung der fremdsprachlichen Kommunikation zeigen sich diejenigen Forschungsdefizite, die man nur durch ein interdisziplinäres und interkulturelles Herangehen überwinden könnte. Diese Annahme gilt auch für den Gegenstand des vorliegenden Beitrags, der die Idee der interkulturell bedingten und pragmatisch vorausgesetzten phraseologischen Kompetenz unterstützt.

Das Anliegen dieser Arbeit besteht darin, auf der Basis von bestehenden Ähnlichkeiten und Unterschiede des Gebrauchs von deutschen, bulgarischen und englischen Zwillingsformeln einige Aspekte des interkulturellen Lernens und der fremdsprachlichen Kommunikation zu thematisieren. Es wäre deswegen nicht übertrieben zu behaupten, dass die Zwillingsformeln interessante Aspekte aufweisen, nicht nur in Bezug auf ihre Anwendung im fremdsprachlichen Unterricht, sondern auch in Bezug auf die Kategorisierung der Welt.

Die Darlegung einiger kategorialer Besonderheiten der Zwillingsformeln aus dem Deutschen, Bulgarischen und Englischen wird weiter verdeutlichen, warum sie sowohl für die idiomatische fremdsprachliche Kompetenz, als auch für die allgemeine interkulturelle Kompetenz im Unterricht anwendbar gemacht werden können. Die strukturelle Ähnlichkeit der Zwillingsformeln in den drei erforschten Sprachen könnte sich als Wegbereiter für den Erwerb von Phraseologismen im fremdsprachlichen Unterricht erweisen.

Dieser Beitrag verfolgt deshalb zwei weitere Ziele:

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