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Globalisierung, interkulturelle Kommunikation und Sprache

Akten des 44. Linguistischen Kolloquiums 2009 in Sofia

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Edited By Maria Grozeva-Minkova and Boris Naimushin

Dieser Band umfasst 56 Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache, die auf dem 44. Linguistischen Kolloquium im September 2009 an der Neuen Bulgarischen Universität in Sofia gehalten wurden. Vortragende aus Europa, Asien und Australien behandelten unter dem Thema Globalisierung, interkulturelle Kommunikation und Sprache die vielschichtigen Einflüsse der Globalisierung und der neuen Medien auf die Sprache aus unterschiedlichen Perspektiven. Fragestellungen der gegenseitigen Beziehungen zwischen Sprache und Politik, Sprache und Kultur, Sprache und Gesellschaft werden in Bezug auf die interkulturelle Kommunikation und die Entwicklungstendenzen der Sprache analysiert.
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Lernerbezogene Voraussetzungen zum Einsatz von WBT im Fachsprachenunterricht für Medizinstudenten

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← 264 | 265 → Ivan Merdzhanov (Varna)

Bildungspolitisch definiert man das E-Learning als „die Integration von neuen Technologien in die Aus- und Weiterbildung“ (Rietsch 2003). Aber der Begriff E-Learning wird in letzter Zeit in verschiedenen Zusammenhängen und zu oftmals ganz unterschiedlichen Formen der Unterrichtsorganisation verwendet, sodass er sich einerseits vom ursprünglichen Inhalt entfernt und, andererseits, zu einem Metabegriff wird, der alle computer- und webbasierten Lernaktivitäten zu decken vermag. Möglichst breit kann man das E-Learning als Lernen mit Computer definieren und diese schlichte Definition erweitern bis man zur Auffassung kommt, dass man „e-Learning hauptsächlich für das netzgebundene Lernen verwendet“, wobei es sich „jedoch zusehends als Überbegriff für alle Arten medienunterstützten Lernens etablierte“ (Baumgartner 2002). Deshalb schließt es „sowohl Lernen mit lokal installierter Software als auch Lernen über Internet“ (Baumgartner 2002) ein. Die Erweiterung des E-Learning-Begriffs widerspiegelt die Entwicklung der Lerntheorien (Fig. 1).

Abb. 1: Der E-Learning-Begriff



Der Behaviorismus bildet das theoretische Rahmenmodell „zur Fundierung der ersten Generation computergestützter Lernprogramme“ (Kerres 2001) und begründet den Einsatz von lokalem Software, bei dem der Lerner in kleinen Schritten durch das Programm geführt wird und regelmäßige Rückmeldungen (richtig/falsch; ja/nein usw.) auf sein Handeln bekommt. Der Kognitivismus, den man auch mit „Informationsverarbeitung näher beschreiben“ (Holzinger 2007) kann, konfrontiert den Lerner mit Problemstellungen und lässt ihn mittels Software oder Internet nach möglichen Problemlösungen suchen bzw. solche entdecken. In diesem Fall ← 265 | 266 → funktioniert...

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