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Mediation als kindgerechtes Verfahren

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Holke-Leonie Doench

Nicht zuletzt durch das Inkrafttreten des Mediationsgesetzes hat das Mediationsverfahren in Deutschland an Bedeutung gewonnen und sich als Methode zur Vermittlung in familiären Konflikten etabliert. Weitestgehend ungeklärt ist jedoch die Rolle des Kindes in der Mediation. Sollte das Kind an der Mediation beteiligt werden? Führt diese zu einer Deeskalation des elterlichen Konfliktes und fördert sie die Wahrnehmung elterlicher Verantwortung? Wie steht es um den Schutz des Kindes in der Mediation? Die Arbeit nimmt sich diesen Fragestellungen an und untersucht das Mediationsverfahren aus dem Blickwinkel des Kindeswohls. Die zentrale Frage, ob das Verfahren kindgerecht ist, wird unter Rückgriff auf empirische Daten und Praxisberichte sowie anhand der Analyse rechtlicher Rahmenbedingungen beantwortet. In einem Leitfaden werden die wesentlichen Ergebnisse praxisgerecht zusammengefasst.
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§ 7 Regelungsempfehlungen

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§ 7 Regelungsempfehlungen

Im Folgenden sollen die in den einzelnen Kapiteln erarbeiteten Regelungsvorschläge zusammengefasst und praxisgerecht dargestellt werden. Herausgegriffen werden die Umsetzungsvorschläge, deren Einführung und Umsetzung im Lichte der aktuellen Entwicklungen realistisch erscheinen.

Folgende gesetzliche Änderungen und Ergänzungen sollten in Betracht gezogen werden:

A. Änderungen des Mediationsgesetzes

Das Mediationsgesetz könnte um eine Regelung zur Mediation in Kindschaftssachen ergänzt werden.891 Diese könnte wie folgt lauten:

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